Tag Archive: Medien

DIE ZEIT veröffentlicht Artikel über Ernst Moritz Arndt

Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat die neusten Ausgabe ihres Magazin “ ZEIT Geschichte, Epochen. Menschen. Ideen“ dem Thema „Die Deutschen und die ‚Nation‘ “ gewidmet (Heft 3/2010). Darin findet sich ein interessanter Aufsatz von Christian Staas mit dem Titel „Einheit durch Reinheit“  (S. 38-42). Dieser Artikel bestätigt einmal mehr, dass die „Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald“ in völlig unverantwortlicher Weise mit ihrem Namen einen Nationalisten verehrt, dessen Werk bis heute Rassismus und Fremdenfeindlichkeit predigt.

Die Universität hat seit den Studentenprotesten nichts an ihrer eigenen Erinnerungskultur verändert, weiterhin wird verdrängt. Die verharmlosende Darstellung über Arndt auf der Homepage der Uni wurde nicht verändert. Der Beschluss der Vollversammlung wird ignoriert.  Genau durch dieses „Unter-den-Teppich-kehren“ wird der Name erst Recht zum Schadfleck für die Uni. Der Rektor verweigert sich dabei ignorant jeder Veränderung  und sollte sich schämen. Denn ohne kritische Reflektion prangt der Name Arndts wie ein Aushängeschild für Rassismus und offenen Hass am Eingang zur Universität. Von dieser rechtsnationalen Atmosphäre fühlen sich nicht nur Burschenschaften, sondern zuletzt sogar ein Professor ermutigt. Aber auch zahlreiche rechtsextreme Schmierereien rund um die Mensa beziehen sich immer wieder auf Ernst Moritz Arndt sowie moderne Formen von Fremdenfeindlichkeit.

Wir erlauben uns, im folgenden einige Zitate aus dem Artikel zu veröffentlichen:

„Noch immer werden deutsche Frühnationalisten wie Ernst Moritz Arndt als aufrechte Patrioten verehrt. Dabei nehmen ihre Schriften schon in vielem die rassistisch-völkische NS-Ideologie vorweg. (…) In Berlin-Zehlendorf trägt seit 1935 eine evangelische Kirche seinen Namen, in Greifswald seit 1933 eine Universität […].

[…]

Trotzdem hat die historische Forschung Gestalten wie Arndt, Fichte und Jahn lange Zeit das Etikett „frühliberal“ angeheftet und das aufkeimende deutsche Nationalbewusstsein als emanzipatorisch begriffen […]. Kritische Zeitgenossen hingegen gewichteten die Nationalpropaganda Arndts, Fichtes und Jahns anders:  Sie sprechen, wie der jüdische Publizist Saul Ascher, von „Germanomanie“. Denn über die Nationalisierung der germanischen Stammesgeschichte und des „teutschen“ Mittelalters erträumten sich die germanomanen Autoren die deutsche Nation als homogene Abstammungsgemeinschaft. […]

Keiner der deutschnationalen Hassprediger fordert Volkssouveränität. Und viel ist zwar von „Freiheit“ die Rede, aber in einem ebenso diffusen Sinne wie von Volk, Vaterland und Nation. Die neue nationale Idee ist nebulös genug, um verschiedene Zwecke zu heiligen. Die pathosschweren Schriften der Germanomanen kompensieren diesen Mangel an konkreten politischen Vorstellungen mit einem umso schärfer umrissenen äußeren Feindbild. Verweichlicht, weibisch und moralisch verkommen nennt Arndt die Franzosen; mannhaft, tüchtig und ehrenhaft seien die Deutschen. (…)

Mit der Idee einer aufklärerischen Kulturnation, die sich im vernunftgeleiteten Für und Wider konstituiert, können Demagogen wie Arndt und Jahn nur bedingt etwas anfangen: Die kulturnationale Idee mündet bei ihnen in diffuse, sakralisierende Beschwörungen von völkischer Einheit und Stammesreinheit. (…) Der Duktus seiner [Arndts] Schriften und der anderer Germanomanen verrät hingegen keine besonders demokratische Denkweise: „Ein Volk zu sein, ein Gefühl zu haben für eine Sache, mit dem blutigen Schwert der Rache zusammenzulaufen, das ist die Religion unserer Zeit […].“ […] Die Freiheit, die Arndt hier vorschwebt, ist ganz offensichtlich nicht die in einer pluralistischen modernen Gesellschaft, sondern die einer archaisch harmonischen – und gut protestantischen – Stammeshorde. Der Ort, an dem sich ihr „Kulturnationalismus“ bewähren soll, ist nicht der Diskussionszirkel, sondern das Schlachtfeld. […]

[…] nicht mehr der alte religiös fundierte Antijudaismus, sondern ein moerner Antisemitismus, der die Juden zu einer feindlichen Nation stilisiert, gegen die es sich zu wehren gelte wie gegen eine Krankheit. Wie im Hetzen gegen Frankreich liegt dabei auch im Hass auf alles Jüdische ein einheitsstiftendes Moment: Im „Überlebenskampf“ mit den Juden formiert sich das germanisch-christliche Deutschland zum „Großvolk“.

Der Aufsatz ist illustriert, u.a. mit einer ganzseitigen zeitgenössischen Arndt-Karikatur „Der Franzosenfresser“, die den antifranzösischen Furor Arndts aufs Korn nimmt. Der Autor ist der Chefredakteur von „ZEIT Geschichte“.

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AStA Magazin Hannover begeistert über Arndt-Debatte

Das AStA Magazin „KontrASt“ des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) in Hannover hat unserer Initiative einen vierseitigen Artikel gewidmet über den wir uns sehr freuen. Hier einige Auszüge:

„Die Kampagne Uni ohne Arndt ist nicht nur auf Grund ihres für Studiproteste ungewöhnlichen Aktivitätsfeldes einzigartig. Auch die Aktionen sind dem Thema entsprechend ungewöhnlich. Kundgebungen, Demos, Besetzungen — Fehlanzeige. Die auffälligste Form des Protestes gegen den ungeliebten Autoren Arndt sind Lesungen seiner Werke durch einen Doppelgänger. Das Arndt-Double verliest dabei Ausschnitte aus den Werken Arndts, in denen Antisemitismus, Rassismus, Frankreichhass und völkischer Nationalismus offen zutage treten. Die Auswahl ist erschreckend groß. […]

Die inhaltliche Tiefe, mit der sich die Studierenden mit Arndts Texten beschäftigt haben, ist ein krasser Kontrast zu den flachen Bildungsraubbauparolen, die mensch in Hannover gewohnt ist. Bemerkenswert sind auch die Offensivität mit der das Thema in die Öffentlichkeit getragen wurde und nicht zuletzt das Durchhaltevermögen der Protestierenden, die trotz unverhohlener Drohungen ― teils von Seiten gewaltbereiter Nazis, an der Kampagne festhielten. […]
Bei den Arndtbefürworter_innen sprang die Freude […] sehr schnell in Häme um. Dabei nahmen sie sich weiterhin keine Zeit sich mit ihren eigenen Mitstreiter_innen kritisch auseinander zusetzen und übersahen die „Nationalen Sozialisten“ in ihren
Reihen wohlwollend. Diese nahmen ihren Sieg als Anlass auf ihrem Blog die Kampagne Uni ohne Arndt zu diffamieren.
Es bleibt zu hoffen, dass den konservativen Arndtanhänger aus den bürgerlich-demokratischen Parteien CDU und FDP, mit ihrer Nähe zu offen auftretenden Nazis konfrontiert werden.“
Übrigens auch schön zu sehen, wie sich der AStA Hannover politisch vom Greifswalder AStA unterscheidet 😉 – Das ganze Heft ist beim AStA-Hannover als PDF verfügbar.
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Presserat: Dämpfer für die Ostsee-Zeitung

Insbesondere zu Beginn der aktuellen Arndt-Debatte wurde in der OZ sehr einseitig und parteiisch berichtet. Der zuständige Lokalredakteur, Eckhard Oberdörfer, gab sich wenig Mühe, seine politische Haltung zu verbergen und seine Artikel dementsprechend zu gestalten: So bedurfte es erst einer Beschwerde bei der Chefredaktion in Rostock bis auch wir – die Initiative „Uni ohne Arndt“ – nach zwei Monaten Debatte überhaupt erstmal die Chance bekamen, unsere Kritik am Namenspatronat darstellen zu dürfen. Aber auch in diesem Artikel fand sich die verhängnisvolle und schlicht falsche Behauptung wieder, wir seien nicht an einer wissenschaftlichen Debatte interessiert.

Eckhard Oberdörfer hatte auch 2001 – bei der letzten großen Arndt-Debatte – die Artikel geschrieben. Die Germanistin Dr. Monika Schneikart untersuchte zwei Jahre später in einer Diskursanalyse die Berichterstattung der OZ. Sie stellte unter anderem fest:

  • “Inhaltlich reden durften bis auf eine Ausnahme nicht die Wissenschaftler des Kolloquiums. Reden durften nur die von den lokalen Presseverantwortlichen Zugelassenen.”
  • “Es gab Kürzungen und Ausschlüsse. Die Berichterstattung über das Kolloquium selbst muß als Verzerrung, wenn nicht als Verfälschung gekennzeichnet werden.”
  • “Indem einzelne Diskutanten, wohl nicht zufälligerweise alle aus der Arndt-Kritiker-Gruppe, persönlich diffamierend angegriffen wurden, ist auch hier von einem Ausschußverfahren zu reden”.

Bei der Arndt-Debatte 2009 / 2010 wiederholte sich dies. Erstes Opfer war der Arndt-Kritiker Professor Buchholz. Eckhard Oberdörfer ätzte über den Historiker in diesem Artikel, natürlich ohne den Betroffenen vorher auch nur einmal anzurufen. Im Artikel behauptete der Lokalredakteur, Buchholz hätte bei der Vollversammlung gesagt, dass er „gegen wissenschaftliche Differenzierung“ sei. Auch die spätere Veröffentlichung des Original Redemanuskripts  (hier), das bewies, dass Buchholz das genaue Gegenteil sagte, führte zu keiner Richtigstellung der OZ. Die Behauptung, Herr Buchholz hielte sich nicht sehr häufig in Greifswald auf, grenzte schließlich an „üble Nachrede“ – zumal der Professor ein Haus in Greifswald besitzt.

Während wir auf Beschwerden bei Presserat verzichteten, nahm Professor Buchholz  die manipulative und verzerrende Presseberichte nicht einfach hin. Eckhard Oberdörfer musste schließlich gegenüber dem Presserat zugeben, dass er keine Quellen für seine Behauptungen hatte. Angeblich habe er das Zitat von einem Mitarbeiter des Historischen Instituts „ungeprüft übernommen“. Prof. Buchholz startete daraufhin eine Umfrage.  Ergebnis: Niemand hat mit der OZ gesprochen. Eine exemplarische Antwort (Name bekannt):

„Sehr geehrter Herr Buchholz, ich hatte keinen Kontakt zur OZ. Hätte ich diesen gehabt, wäre das Letzte, was ich gemacht hätte, Ihrem entschlossenen und gut begründeten Eintreten für eine Umbenennung der Universität durch üble Nachrede in den Rücken zu fallen.“

Nun erhielt die OZ immerhin einen sogenannten “Hinweis” vom Presserat für diesen Artikel.

In einem kurzem Gespräche haben wir Benjamin Fischer, seit März neuer Redaktionsleiter der Ostsee-Zeitung Greifswald, dazu befragt. Er machte deutlich, dass er damals noch nicht verantwortlich war.  Zudem wies er darauf hin, dass es nur ein Hinweis, keine Rüge sei und sie sich auch nicht auf alle kritisierten Teile des Artikels bezöge. Er betonte, dass man versuche, ausgewogen zu berichten, es aber mit einer schwierigen Materie zu tun habe. Bei allen Beteiligten würde die Emotionen schnell „hochkochen“.

Wir sind erleichtert, dass mittlerweile zumindest der scharfe Ton gegen die Studenten und („West“)Professoren  gewichen ist. Dieser lebt sich allerdings weiterhin in den Leserbriefen aus. Eine ausgewogene und kritische Darstellung über Arndts Antisemitismus und Rassismus, wie in anderen Lokalzeitungen üblich, fehlt uns in der OZ noch immer. Es ist also wenig verwunderlich, dass viele Greifswalder noch immer fassungslos und ungläubig den Kopf darüber schütteln, dass „Studenten und gar einige ‚fremde‘ Professoren behaupten, der Arndt hätte was gegen Juden gehabt“.

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Gegenwind kommentiert Debatte

Die links-ökologische Zeitschrift „Gegenwind“ meldet sich mit einem Kommentar zum Greifswalder Namensstreit zu Wort. Der Autor Fiete Kalscheuer stellt darin auch die Frage, inwieweit Unterschiede in der Sozialisation und Schulerziehung zwischen Ost und West die fundamental unterschiedliche Wahrnehmung von Antisemitismus als Problem ausmachen. Ein Auszug:

„Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Streit nicht vielmehr einen noch immer bestehenden grundsätzlichen Unterschied zwischen dem gesellschaftlichen Klima in Ost- und Westdeutschland aufzeigt. Wie lässt sich etwa diese seltsame Verbrüderung von ehemaligen Kommunisten und rechtskonservativen Gruppierungen wie dem RCDS und der deutsch-nationalen Burschenschaft Markomannia erklären? Dr. Hartmut Bräsel, ein in Greifswald geborener Diplomat der DDR, unterstützt zum Beispiel in einem offenen Schreiben die von dem RCDS gegründete Pro-Arndt-AG und wünscht ihnen „viel Erfolg und weitere gute Argumente für eine gute Sache.“

Autor: Fiete Kalscheuer

Grund für diese Verbrüderung ist, meine ich, die fundamental andersartige Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus in der DDR und der Bundesrepublik. In der ideologisch durchtränkten Geschichtsschreibung der DDR wurde der Nationalsozialismus lediglich als Teil der gesamt-europäischen Bewegung des Faschismus erfasst. Der Faschismus wiederum wurde häufig nur als dialektischer Höhepunkt eines kapitalistischen Systems verstanden, durch den sich der Kapitalismus letzthin selbst zerstört. In der Bundesrepublik hingegen wurden in einem viel stärkeren Maße die Besonderheiten des deutschen Nationalsozialismus beachtet. Es bestand unter den in der Bundesrepublik maßgeblichen Publizisten, wie Sebastian Haffner, Joachim Fest und Fritz Stern, Einigkeit darin, dass vor allen Dingen die systematische, industrielle Vernichtung der europäischen Juden, der Holocaust, den Nationalsozialismus von anderen faschistischen Bewegungen unterscheidet. Der Nationalsozialismus wurde als ein in der Geschichte der Menschheit einmaliger Zivilisationsbruch aufgefasst, nicht aber als eine dialektisch notwendige Folge des Kapitalismus. Diese verschiedenartigen Erinnerungskulturen von Ost- und Westdeutschland führen dazu, dass man noch immer mit einer unterschiedlichen Sensibilität auf Antisemitismus reagiert, zumal es auch auf Seiten der Linken schon immer eine unselige Tradition des Antisemitismus gab.“

Den ganzen Text gibt es hier.

Der Autor hat vor kurzem seine letzte Examensklausur in Jura geschrieben. Er studierte in Kiel, Greifswald und Sankt Petersburg. Die Zeitschrift Gegenwind gibt es seit 1988 und wird von der Gesellschaft für politische Bildung e.V. in Kiel für Schleswig Holstein und Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben.
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Debatte nun auch in Minden

Die Arndt-Debatte zieht immer weitere Kreise. Inbesondere die freundschaftliche Beziehung zwischen Ernst Moritz Arndt und  Heinrich Eugen Marcard, der als einer der Wegbereiter des frühen Antisemitismus ein antisemtisches Programm schrieb, verschärft den antisemitischen Vorwurf, der bisher primär aus Arndts Schriften  abgeleitet wurde. In der öffentlichen Debatte wird dadurch immer deutlicher: Antisemitismus gibt es nicht erst seit dem Dritten Reich. Im Gegenteil: Arndt prägte den frühen Antisemitismus nachhaltig. In Minden – der Heimatstadt von Marcard – wurden dieses Thema in einer Lokalzeitung mit einer Sonderseite mit einem großen Interview mit Prof. Dr. Arno Herzig aufgegriffen.

Die Seite könnt ihr Euch hier in Gänze anschauen.

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Urabstimmung: Meine „Nein-Stimme“ war kein Votum „für“ Arndt!

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Margaretha Seifferth studiert Deutsch als Fremdsprache und Baltistik an der Uni Greifswald

Den folgenden Kommentar vom 8. Februar übernahmen wir vom Studentenportal webMoritz.de.

Gleich zu Anfang: Ich bin kein Vertreter der Initiative „Uni ohne Arndt“ und auch nicht der “Pro-Arndt AG”. Dennoch würde ich gern einige Worte zu der Urabstimmung loswerden. Hintergrund ist der Streit um die Interpretation der Urabstimmung, die gerade allerorten ausgebrochen ist. Ich habe mit einigen Freunden gesprochen und etliche von denen denken so wie ich. Ich finde dass auch diese Position – eine Position zwischen den zwei Lagern – hier einmal zu Wort kommen sollte:

Ich habe mit „Nein“ abgestimmt. Und trotzdem gehöre ich zu denen, die aus verschiedenen Gründen gegen den Namen Ernst Moritz Arndt sind. Ich lehne Arndts Rassismus und Antisemitismus ab. Zum anderen glaube ich auch einfach, dass das Thema Arndt zu einem Ende kommen muss. Wir können nicht jedes Jahr von neuem in dieser Breite über den Namenspatron debattieren.

Warum haben wir dann nicht direkt für die Ablegung des Namen gestimmt?

Ganz einfach. Weil wir dem Wortlaut der Urabstimmung nicht zustimmen: „Der Senat wird dazu aufgefordert, § 1 I der Grundordnung des Universität so zu ändern, dass unsere Hochschule fortan nur noch den Namen „Universität Greifswald“ trägt.“

KEINE UNI OHNE NAMENSPATRON

Hier stand kein anderer Name zur Wahl! Und ich gehöre zu denen, die sich die Uni Greifswald nicht ohne Namenspatron vorstellen können oder wollen. Immerhin ist so ein Uniname ein Identifikationsmerkmal. Auch wenn wir der Meinung sind, dass dies bei Arndt schwierig ist. Aber immerhin haben wir einen Namen und die wenigsten außerhalb wissen, wer Arndt ist. Von daher lieber Arndt, als gar kein Name! Und zum anderen stellt ein Name auch ein Prestigemerkmal und eine Marke dar.

Aber wenn ein anderer Name zur Alternative gestanden hätte (z.B. Caspar David Friedrich, der mehr Bekanntheitsgrad besitzt und auch vielmehr für diese Gegend steht als Arndt), dann lieber der, anstelle Arndts!

Nur weil ich mit „nein“ gestimmt habe, habe ich nicht „für“ Arndt gestimmt. Ich möchte auch nicht, dass die Arndt-Anhänger, uns das unterstellen. Ich finde eben nur einen Uninamen sehr wichtig. […]

Foto: Margaretha Seifferth – privat

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