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	<title>Uni ohne Arndt</title>
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	<description>Kampagne für die Umbenennung der Universität Greifswald</description>
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		<title>„Westprofessoren“ und gezielte Meinungsmache – eine nicht hinnehmbare Diskussionskultur</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 21:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst-Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee-Zeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[„Westprofessoren“ und gezielte Meinungsmache – eine nicht hinnehmbare Diskussionskultur für zwei Greifswalder Studenten. Sie nahmen sich der Probleme an und publizierten das Ergebniss in einem wissenschaftlichen Band. Der 17. März dieses Jahres [2010] verlief relativ alltäglich und unscheinbar: Das Wetter in Greifswald war grau, viele Prüfungen waren erledigt, die Semesterferien näherten sich dem Ende. Was [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Westprofessoren“ und gezielte Meinungsmache – eine nicht hinnehmbare Diskussionskultur für zwei Greifswalder Studenten. Sie nahmen sich der Probleme an und publizierten das Ergebniss in einem wissenschaftlichen Band.</strong></p>
<p>Der 17. März dieses Jahres [2010] verlief relativ alltäglich und unscheinbar: Das Wetter in Greifswald war grau, viele Prüfungen waren erledigt, die Semesterferien näherten sich dem Ende. Was an diesem Tag hinter den Türen des Universitätshauptgebäudes passierte, in dem der akademische Senat tagte, war eine der lang erwarteten Entscheidungen. Zwei Lager haben sich beim Rubenowplatz eingefunden. Die einen sind für, die anderen gegen die Beibehaltung des Namenspatrons „Ernst Moritz Arndt“, der 1933 eingeführt wurde.</p>
<p>Eine fast einjährige Debatte mit vielen Höhen und Tiefen, insbesondere in der (Hochschul-)Politik, ging diesem Tag voraus. Durch eine Inszenierung Arndts von Sebastian Jabbusch und dem Vortragen von antisemitischen Zitaten wurde wieder eine ganze Welle an Streitgesprächen und manchmal auch Anfeindungen zwischen Studierenden, Bürgern der Stadt und anderen Beteiligten ausgelöst.</p>
<p>Bei der Vollversammlung der Studierendenschaft im Juni 2009 stimmte eine klare Mehrheit der Anwesenden dafür, dass die studentischen Gremien den Namen „Ernst Moritz Arndt“ ablegen sollten, und das Studierendenparlament (StuPa) sich dem Antrag anschließen solle. Noch dazu kam eine Entscheidung, die bisher einmalig in der 550-jährigen Geschichte der Universität war: Eine studentische Urabstimmung sollte her.</p>
<p>Unter anderem auf Initiative von studentischen Senatoren – darunter Fabian Freiberger und Thomas Schattschneider – gründete sich wegen der Debatte auch im akademischen Senat eine Kommission. Diese sollte erarbeiten, welche Argumente für und welche gegen Arndt als Namenspatron der Universität sprechen. Der Senat entschied sich – unabhängig vom Ergebnis der Urabstimmung – am 17. März 2010 für den Namenspatron. Die Senatsvorsitzende Maria-Theresia Schafmeister erklärte nach der Entscheidung in einem Beitrag von moritzTV: „Uns ist durch diese Entscheidung der Auftrag gegeben worden, sich kritisch mit der Person Arndt auseinanderzusetzen. Die Debatte um den Namenspatron wird nicht aufhören.“ <span id="more-14286"></span></p>
<p>Die Debattenkultur, in der nicht nur Vorwürfe des Populismus hin- und hergeschoben wurden, der negativ konnotierte Begriff „West-Professoren“ die Runde machte und die Fragen nach Mitspracherechten aufwarf, veranlasste zwei Greifswalder Studenten zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit diesem Thema. Alexander Köcher und Martin Schubert wollten das Problem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und wendeten sich an den bundesweit bekannten Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Der Bielefelder Professor, der das dortige Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung leitet, publiziert seit 2002 jährlich den Band „Deutsche Zustände“, das sich mit dem von Heitmeyer geprägten Begriff der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit beschäftigt. Darunter fallen Problematiken wie Rechtsextremismus, Rassismus oder auch Homophobie.</p>
<p>Der diesjährige, neunte Band wurde Anfang Dezember veröffentlicht – mit dem Beitrag der beiden Politikwissenschaftsstudenten. „Eine Hochschule, die sich im Jahr 2010 zu ihrem antisemitischen und nationalistischen Namenspatron bekennt und damit einen Nazi-Beschluss von 1933 erneuert – das ist so krude, da muss man drüber schreiben“, erklärt Martin einen seiner Beweggründe. Allerdings sei für beide der Autoren der Verlauf der Debatte viel ausschlaggebender gewesen. Alexander meint dazu: „Es wurden im Laufe der Zeit immer wieder undemokratische Geschosse abgefeuert, die so nicht hinnehmbar sind.“ Aufgrund dieses Problems sei dies genau der richtige Anlass gewesen, „etwas Publizistisches zu unternehmen“, fährt der 28-Jährige fort. Seit neun Jahren beleuchtet das Forscherteam undemokratische Vorgänge in Deutschland und belegt diese mit quantitativen Studien in den „Deutschen Zuständen“.</p>
<p>Neben einer kurzen Beschreibung von Arndts Leben und Werk, wird auch die Entwicklung der Namenspatronage betont. Schon zwei Diktaturen haben sich den Patron in ihre jeweilige Ideologie gebaut. Im Fokus des Beitrags steht allerdings die Forderung nach Vorrechten von Greifswalder Bürgern und Eliten. „Wir haben uns mit Material beschäftigt, das für jedermann frei zugänglich ist“, sagt Alex. Insbesondere die Leserbriefe in der Ostsee-Zeitung oder die Audiomitschnitte von der Bürgeranhörung im St. Spiritus seien erkenntnisreiche Quellen für den Beitrag gewesen. Gerade bei dieser Anhörung wurde deutlich gezeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen und Argumente abgeurteilt würden. „Weil sie nicht aus der Region stammen, weil sie jünger sind, weil sie nach Meinung einiger schon viel zu lang studieren“, führt er weiter aus.</p>
<p>Unter anderem ließ Bürgerschaftsmitglied Axel Hochschuld (CDU) in einer Pressemitteilung verlauten, dass Studenten in erster Linie an ihr Studium denken sollten. Auch wurden Leserbriefe an die Ostsee-Zeitung, die sich gegen Arndt als Namenspatron wandten, oftmals nicht veröffentlicht. Dagegen standen fast täglich Leserbriefe von Greifswalder Bürgerinnen und Bürgern in der lokalen Tageszeitung, die sich für den Namenspatronen aussprachen. Verschieden Vorstellungen davon, was ein Student für ein Recht darauf hat, sich in dieser Debatte zu positionieren, verdeutlichte auch ein Zitat von einem Biophysik-Professor, Klaus Dieter Rosenbaum. „Habt erst einmal zehn Jahre Berufspraxis, dann würde ich Euch auch ein Urteil abnehmen“, so eine seiner Aussagen. Früher seien die Aufgaben eines Studenten gewesen, zu diplomieren und promovieren, womit sich gleichzeitig auch die Generationsunterschiede deutlich bemerkbar machten.</p>
<p>Dass die Debattenkultur oftmals undemokratisch geführt wurde, war natürlich nicht der einzig ausschlaggebende Aspekt für den Beitrag. Alexander und Martin selbst engagierten sich auch während der zahlreichen Diskussionen und positionierten sich zu der Problematik, die bereits schon 2001 aufgrund eines ZEIT-Artikels in Greifswald diskutiert wurde. Dass ein solches Fallbeispiel nicht von der eigenen Meinung befreit ist, erklärt Alexander: „Wir haben uns die Debatte angeschaut und natürlich auch bewertet, das war der Sinn des Artikel.“ Nichts desto trotz ist der Text der beiden nicht als „propagandistisches Pamphlet“ zu verstehen, der Fokus liegt auf den undemokratischen Prozessen.</p>
<p>„Arndt hat nicht das ganze Land im Alleingang befreit, wie das manche gern darstellen möchten“, meint Martin zu der Diskussion. Außerdem sei Arndt nicht 1933 Namenspatron geworden, wegen seiner Märchen, sondern durch Judenhass und Hetzpropaganda. Auch Alexander findet, dass der Name Arndt für nichts weiter genutzt wird als „für Briefköpfe und Visitenkarten“. Dadurch zeige die Universität, dass sie sich an einen politischen Mythos klammere, der „keinen Weg in die Zukunft weist.“ Mit großer Mehrheit hätte man sich zu Arndt bekannt, daraus allerdings keine Konsequenzen gezogen. Geplant war unter anderem nach der Entscheidung für Arndt, eine kritischere Darstellung des Namenspatrons auf der Uni-Website.</p>
<p>Wie es jetzt nach der Veröffentlichung der „Deutschen Zustände“ weiter gehen wird, schätzen die beiden Autoren unterschiedlich ein. Mit dem Beitrag sollte aber auch dafür gesorgt werden, dass das Thema auf der Agenda bleibt.</p>
<p><em>Dieser Bericht von Luisa Pischtschan geschrieben und wurde zunächst im <strong>moritz</strong>, dem Greifswalder Studentenmagazin veröffentlicht. Danach wurde der Artikel auf webMoritz.de unter der <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank">Creative-Commons-Lizenz. Namensnennung – Nicht Kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 DE</a> zweit-veröffentlicht. Wir haben ihn hier jetzt zur Archivierung der Medienberichte kopiert. </em></p>
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		<title>Ernst Moritz Arndt erregt auch Bürger in Velbert</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 07:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und noch eine Nachreichung: Bereits im März 2010 hatten Bürger der Stadt Velbert für einige Tage sich des Namenspatrons &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; im Straßenbild entledigt und die Straße eigenmächtig umbenannt. Die Ernst-Moritz-Arndt-Straße wurde  in Sophie-Scholl-Straße umgetauft. Die Aktivisten in Velbert änderten gleich ein paar andere Namen mit: Umbenannt wurde auch der Ina Seidel-Weg (Autorin und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14279" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-14279" title="sophie-scholl-strasse" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/11/sophie-scholl-strasse.jpg" alt="Die Ernst-Moritz Arndt Straße nach der Umbenennung" width="250" height="178" /><p class="wp-caption-text">Die Ernst-Moritz Arndt Straße nach der Umbenennung</p></div>
<p>Und noch eine Nachreichung: Bereits im März 2010 hatten Bürger der Stadt Velbert für einige Tage sich des Namenspatrons &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; im Straßenbild entledigt und die Straße eigenmächtig umbenannt. Die Ernst-Moritz-Arndt-Straße wurde  in Sophie-Scholl-Straße umgetauft. Die Aktivisten in Velbert änderten gleich ein paar andere Namen mit: Umbenannt wurde auch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ina_Seidel" target="_blank">Ina Seidel</a>-Weg (Autorin und Unterstützerin des Nationalsozialismus) in Gertrud-Koch-Weg und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agnes_Miegel" target="_blank">Agnes-Miegel</a>-Weg (Unterstützerin Adolf Hitlers) in Georg-Elser-Weg umbenannt. In einem Schreiben erklärten die Aktivisten dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist für uns unerträglich, dass auch im Jahr des 65. Jahrestages der Befreiung von Ausschwitz den geistigen Tätern von einst die Ehre zuteil wird, Namensgeber für eine Straße zu sein. Rechtsradikale und antisemitisches Gedankengut rückt durch solche Praktiken immer weiter in die Mitte der Gesellschaft und wird Alltag.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die gesamte Aktion wurde <a href="http://de.indymedia.org/2010/03/276769.shtml" target="_blank">hier kurz dargestellt</a>. Wir danken für die kreative Aktion aus Velbert!</p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F11%2Fernst-moritz-arndt-erregt-auch-burger-in-velbert%2F&amp;linkname=Ernst%20Moritz%20Arndt%20erregt%20auch%20B%C3%BCrger%20in%20Velbert" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F11%2Fernst-moritz-arndt-erregt-auch-burger-in-velbert%2F&amp;linkname=Ernst%20Moritz%20Arndt%20erregt%20auch%20B%C3%BCrger%20in%20Velbert" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F11%2Fernst-moritz-arndt-erregt-auch-burger-in-velbert%2F&amp;title=Ernst%20Moritz%20Arndt%20erregt%20auch%20B%C3%BCrger%20in%20Velbert"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medienfeedback auch international</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 19:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch über Deutschland hinaus erregte die Debatte Aufmerksamkeit. Wir reichen diesen Link nach: Ähnliche News:Medienfeedback Das Studentenmagazin über Arndt Medienfeedback&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auch über Deutschland hinaus erregte die Debatte Aufmerksamkeit. Wir reichen <a href="http://pajamasmedia.com/blog/german-university-name-pays-homage-to-inspiration-for-nazis/" target="_blank">diesen Link</a> nach:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://pajamasmedia.com/blog/german-university-name-pays-homage-to-inspiration-for-nazis/"><img class="aligncenter size-full wp-image-14273" style="margin: 5px; border: 1px solid black;" title="pajamas" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/11/pajamas1.jpg" alt="" width="574" height="127" /></a></p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F11%2Fmedienfeedback-auch-international%2F&amp;linkname=Medienfeedback%20auch%20international" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F11%2Fmedienfeedback-auch-international%2F&amp;linkname=Medienfeedback%20auch%20international" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F11%2Fmedienfeedback-auch-international%2F&amp;title=Medienfeedback%20auch%20international"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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		<title>DIE ZEIT veröffentlicht Artikel über Ernst Moritz Arndt</title>
		<link>http://www.uniohnearndt.de/2010/11/die-zeit-veroffentlicht-artikel-uber-ernst-moritz-arndt/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 12:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat die neusten Ausgabe ihres Magazin &#8220; ZEIT Geschichte, Epochen. Menschen. Ideen&#8221; dem Thema &#8220;Die Deutschen und die &#8216;Nation&#8217; &#8221; gewidmet (Heft 3/2010). Darin findet sich ein interessanter Aufsatz von Christian Staas mit dem Titel &#8220;Einheit durch Reinheit&#8221;  (S. 38-42). Dieser Artikel bestätigt einmal mehr, dass die &#8220;Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald&#8221; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://shop.zeit.de/product/3858-ZEIT-GESCHICHTE-Die-Deutschen-und-die-Nation/621-Magazine"><img class="alignright size-full wp-image-14261" title="5118" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/11/5118.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat die neusten Ausgabe ihres Magazin &#8220; ZEIT Geschichte, Epochen. Menschen. Ideen&#8221; dem Thema &#8220;<a href="http://shop.zeit.de/product/3858-ZEIT-GESCHICHTE-Die-Deutschen-und-die-Nation/621-Magazine" target="_blank">Die Deutschen und die &#8216;Nation&#8217; </a>&#8221; gewidmet (Heft 3/2010). Darin findet sich ein interessanter Aufsatz von Christian Staas mit dem Titel &#8220;Einheit durch Reinheit&#8221;  (S. 38-42). Dieser Artikel bestätigt einmal mehr, dass die &#8220;Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald&#8221; in völlig unverantwortlicher Weise mit ihrem Namen einen Nationalisten verehrt, dessen Werk bis heute Rassismus und Fremdenfeindlichkeit predigt.</p>
<p>Die Universität hat seit den Studentenprotesten nichts an ihrer eigenen Erinnerungskultur verändert, weiterhin wird verdrängt. Die <a href="http://www.uniohnearndt.de/2009/11/arndt-darstellung-der-uni-greifswald-ist-verfalscht/" target="_self">verharmlosende Darstellung</a> über Arndt auf der Homepage der Uni wurde nicht verändert. <a href="http://www.uniohnearndt.de/2009/12/vollversammlung0912/" target="_self">Der Beschluss der Vollversammlung</a> wird ignoriert.  Genau durch dieses &#8220;Unter-den-Teppich-kehren&#8221; wird der Name erst Recht zum Schadfleck für die Uni. Der Rektor verweigert sich dabei ignorant jeder Veränderung  und sollte sich schämen. Denn ohne kritische Reflektion prangt der Name Arndts wie ein Aushängeschild für Rassismus und offenen Hass am Eingang zur Universität. Von dieser rechtsnationalen Atmosphäre fühlen sich nicht nur Burschenschaften, sondern zuletzt sogar <a href="http://www.uniohnearndt.de/2010/09/rassismus-der-universitat-greifswald-weiter-ein-problem/" target="_self">ein Professor</a> ermutigt. Aber auch zahlreiche rechtsextreme Schmierereien rund um die Mensa beziehen sich immer wieder auf Ernst Moritz Arndt sowie moderne Formen von Fremdenfeindlichkeit.</p>
<p>Wir erlauben uns, im folgenden einige Zitate aus dem Artikel zu veröffentlichen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Noch immer werden deutsche Frühnationalisten wie Ernst Moritz Arndt als aufrechte Patrioten verehrt. Dabei nehmen ihre Schriften schon in vielem die rassistisch-völkische NS-Ideologie vorweg. (&#8230;) In Berlin-Zehlendorf trägt seit 1935 eine evangelische Kirche seinen Namen, in Greifswald seit 1933 eine Universität [...].</p>
<p>[...]</p>
<p>Trotzdem hat die historische Forschung Gestalten wie Arndt, Fichte und Jahn lange Zeit das Etikett &#8220;frühliberal&#8221; angeheftet und das aufkeimende deutsche Nationalbewusstsein als emanzipatorisch begriffen [...]. Kritische Zeitgenossen hingegen gewichteten die Nationalpropaganda Arndts, Fichtes und Jahns anders:  Sie sprechen, wie der jüdische Publizist Saul Ascher, von &#8220;Germanomanie&#8221;. Denn über die Nationalisierung der germanischen Stammesgeschichte und des &#8220;teutschen&#8221; Mittelalters erträumten sich die germanomanen Autoren die deutsche Nation als homogene Abstammungsgemeinschaft. [...]</p>
<p>Keiner der deutschnationalen Hassprediger fordert Volkssouveränität. Und viel ist zwar von &#8220;Freiheit&#8221; die Rede, aber in einem ebenso diffusen Sinne wie von Volk, Vaterland und Nation. Die neue nationale Idee ist nebulös genug, um verschiedene Zwecke zu heiligen. Die pathosschweren Schriften der Germanomanen kompensieren diesen Mangel an konkreten politischen Vorstellungen mit einem umso schärfer umrissenen äußeren Feindbild. Verweichlicht, weibisch und moralisch verkommen nennt Arndt die Franzosen; mannhaft, tüchtig und ehrenhaft seien die Deutschen. (&#8230;)</p>
<p>Mit der Idee einer aufklärerischen Kulturnation, die sich im vernunftgeleiteten Für und Wider konstituiert, können Demagogen wie Arndt und Jahn nur bedingt etwas anfangen: Die kulturnationale Idee mündet bei ihnen in diffuse, sakralisierende Beschwörungen von völkischer Einheit und Stammesreinheit. (&#8230;) Der Duktus seiner [Arndts] Schriften und der anderer Germanomanen verrät hingegen keine besonders demokratische Denkweise: &#8220;Ein Volk zu sein, ein Gefühl zu haben für eine Sache, mit dem blutigen Schwert der Rache zusammenzulaufen, das ist die Religion unserer Zeit [...].&#8221; [...] Die Freiheit, die Arndt hier vorschwebt, ist ganz offensichtlich nicht die in einer pluralistischen modernen Gesellschaft, sondern die einer archaisch harmonischen – und gut protestantischen – Stammeshorde. Der Ort, an dem sich ihr &#8220;Kulturnationalismus&#8221; bewähren soll, ist nicht der Diskussionszirkel, sondern das Schlachtfeld. [...]</p>
<p>[...] nicht mehr der alte religiös fundierte Antijudaismus, sondern ein moerner Antisemitismus, der die Juden zu einer feindlichen Nation stilisiert, gegen die es sich zu wehren gelte wie gegen eine Krankheit. Wie im Hetzen gegen Frankreich liegt dabei auch im Hass auf alles Jüdische ein einheitsstiftendes Moment: Im &#8220;Überlebenskampf&#8221; mit den Juden formiert sich das germanisch-christliche Deutschland zum &#8220;Großvolk&#8221;.</p></blockquote>
<p>Der Aufsatz ist illustriert, u.a. mit einer ganzseitigen zeitgenössischen Arndt-Karikatur &#8220;Der Franzosenfresser&#8221;, die den antifranzösischen Furor Arndts aufs Korn nimmt. Der Autor ist der Chefredakteur von &#8220;ZEIT Geschichte&#8221;.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rassismus an der Universität Greifswald weiter ein Problem</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Populismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Westermann]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Weber]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rektor]]></category>

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		<description><![CDATA[“Migration und Einbindung sind Verrat an der eigenen Kultur”. Solche Sätze kennen wir bisher (ähnlich) nur von unserem &#8220;verehrten&#8221; Namenspatron Ernst Moritz Arndt. Nun gibt es jedoch einen Jura-Professor, der an der Universität Greifswald genau solche Thesen verbreitet. Es ist der Lehrstuhlinhaber für Arbeitsrecht, Professor Ralph Weber. Doch er vertritt nicht nur diese Position. Während [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14245" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-14245" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="bzoe0801" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/09/bzoe0801.jpg" alt="" width="400" height="341" /><p class="wp-caption-text">Ein Plakat des Rechtspopulisten Jörg Haider soll im Bürozimmer des Professors in Rostock gehangen haben, berichten uns Rostocker Studenten</p></div>
<p>“Migration und Einbindung sind Verrat an der eigenen Kultur”. Solche Sätze kennen wir bisher (ähnlich) nur von unserem &#8220;verehrten&#8221; Namenspatron Ernst Moritz Arndt. Nun gibt es jedoch einen Jura-Professor, der an der Universität Greifswald genau solche Thesen verbreitet.</p>
<p>Es ist der Lehrstuhlinhaber für Arbeitsrecht, Professor Ralph Weber. Doch er vertritt nicht nur diese  Position. Während eines Referats mit dem Thema “Brauchen wir eine Partei  rechts der CDU?”, das er im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins  Deutscher Studenten hielt, fielen noch ganz andere Sätze.</p>
<p>Nach Angaben der <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&amp;id=2815793" target="_blank">Ostsee-Zeitung</a>vom 30. Juni strebt der Rechtswissenschaftler an,  eine Partei rechts der CDU zu gründen. Den Nährboden hierfür sollen  Mitglieder der NPD und DVU bilden. Zu diesem Zweck traf er sich bereits  mit Udo Voigt (NPD), welcher Hitler für einen “großen Staatsmann” und  die BRD für ein “illegitimes System” hält. Matthias Faust von der DVU  unterbreitete der Gelehrte ebenfalls seine Idee.</p>
<h2>Der Rektor macht, was er am besten kann: Todschweigen!</h2>
<p>Spannender jedoch als diese Äußerungen, ist die Reaktion der Universitätsleitung gewesen: Wie schon bei der Debatte und den Rassisten und Antisemiten Ernst Moritz Arndt, schwieg der Rektor. Und schwieg und schwieg. Öffentliche Dementi? Distanzierung? Ordnungsrufe? Nichts dergleichen geschah.</p>
<p>Es bedurfte erst der <a href="http://www.webmoritz.de/2010/07/22/land-fordert-prufung-eines-disziplinarverfahrens-gegen-weber/" target="_blank">Ermahnung des Bildungsministeriums</a> bis der Rektor 21 Tage später überhaupt <a href="http://www.uni-greifswald.de/organisieren/leitung/rektorat/informationen-des-rektorats.html" target="_blank">reagierte</a>. Man wolle die Vorwürfe &#8220;prüfen&#8221;. Die Prüfung dauert heute &#8211; fast zwei Monate später &#8211; immer noch an. Konsequenzen irgendwelcher Art wurden bis heute nicht gezogen.</p>
<p>In der Zwischenzeit schrieb die Presseabteilung des Rektorats ein paar nette Demokratiefloskeln:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir nehmen die Situation zum Anlass, darauf zu verweisen, dass das  Rektorat auch in Zukunft keine Meinungsäußerungen und Aktivitäten dulden  wird, die das freiheitlich-demokratische System der Bundesrepublik  infrage stellen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Keine, <a href=" http://www.uniohnearndt.de/wofur-steht-arndt/arndt-und-der-rassismus/" target="_self">außer die von Ernst Moritz Arndt</a>? &#8211; Aber zurück zu Weber. Der Satz ist insofern seltsam, da Herr Weber ja gar nichts gegen die Demokratie &#8220;als solche&#8221; sagt. Die Gründung einer Partei &#8211; wenn auch im rechten Spektrum &#8211; ist zunächst einmal ein demokratischer Vorgang &#8211; auch wenn die Spaltung des bürgerlichen Lagers aus der Perspektive der CDU ein Verbrechen sein mag. Erst im zweiten Satz der Pressemitteilung kommt der Rektor dann auf eigentlich viel wichtigeren &#8211; inhaltlichen &#8211; Aspekte zu sprechen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Demokratie, Menschenwürde und Toleranz sind gerade für uns als eine der  ältesten Universitäten Deutschlands hohe Werte. Die  Ernst-Moritz-Arndt-Universität trägt hier auch eine besondere  Verantwortung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Soso &#8211; seit wann das denn? Einen solchen Satz hätte das Uni-ohne-Arndt-Team auch gerne einmal gehört, als es in den letzten zwei Jahren um die Identität der Universität Greifswald ging. Besonders lustig wird es aber anschließend:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach der friedlichen und demokratischen deutschen Wiedervereinigung ist  es uns gelungen, international hohes Ansehen zu erringen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ähm? Wo denn bitte?  Wir erinnern uns eher an die unzählen <a href="http://www.uniohnearndt.de/tag/medien/" target="_self">sehr kritischen  Artikel</a>, die das Image der Universität bis heute belasten.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> Greifswalder Studenten berichten vermehrt über rechtsextremistische Äußerungen und diskriminierende Blicke gegenüber Gaststudenten. Weltoffenheit? Doch nicht an der &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; Universität! Auch sonst gibt der Professor sich keine Mühe, seine Einstellung zu verbergen. In der Uni trägt der Professor regelmäßig die Kleidungsmarke <a href="http://www.storchheinar.de/" target="_blank">Thor Steinar</a>, die als Erkennungszeichen in der rechtsextremen Szene gilt. Im Nordkurier räumte der Professor dies schließlich ein, betonte aber er trage sie &#8220;aus praktischen Gründen&#8221;. (Na klar &#8211; die ganzen anderen Marken halten ja auch nicht warm!!)</p>
<p>Das Bildungsministerium forderte den Rektor daraufhin ebenfalls auf, ein Hausverbot für diese Kleidungsmarke einzuführen, wie es auch im FC Hansa Rostock Stadion gibt. Auch dies befindet sich wahrscheinlich noch &#8220;in der Prüfung&#8221;.</p>
<p>Und so entsteht in Mecklenburg Vorpommern Stück für Stück ein wunderschönes Rechtsextremismus-Cluster. In Newslettern empfielt die <a href="http://a3.blogsport.de/2010/06/30/neonazis-werben-fuer-studium-in-mecklenburg-vorpommern/" target="_blank">NPD ihren Kameraden bereits in Mecklenburg Vorpommern zu studieren</a>, da es hier soviele &#8220;Gleichgesinnte&#8221; gäbe. Die Universität Greifswald drängt sich inzwischen geradezu auf.</p>
<p>Offenbar sind sich die Universität und der Rektor noch immer nicht klar darüber, dass die Kultur des &#8220;Wegschauens&#8221; diesen Trend immer weiter verschärfen. Das &#8220;Schweigen&#8221; in der Öffentlichkeit über Rechtsextremismus im Kollegium, machen es stets nur noch schlimmer.</p>
<p><strong>Text: </strong>Teil des Textes wurde aus diesem <a href="http://www.webmoritz.de/2010/07/02/rechts-professor-weber-und-die-extreme-rechte/" target="_blank">CC webMoritz Text</a> von Marco Wagner übernommen.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Gegenwind</title>
		<link>http://www.uniohnearndt.de/2010/08/interview-mit-gegenwind/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 19:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien-Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Rubrik &#8220;Rückblick&#8221; möchten wir &#8211; wenn auch mit erheblicher Verzögerung &#8211; noch ein Interview mit dem Sprecher der Initiative &#8220;Sebastian Jabbusch&#8221; gegenüber dem Magazin &#8220;Gegenwind&#8221; veröffentlichen. Das Magazin erschien zuerst im Mai 2008. Das Gespräch führte Fiete Kalscheuer. Das Interview gibt es hier als PDF. Ähnliche News:Gegenwind kommentiert Debatte Interview mit Prof. Buchholz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/08/gw260-greifswald.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-14236" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="interview" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/08/interview.jpg" alt="" width="319" height="300" /></a>Aus der Rubrik &#8220;Rückblick&#8221; möchten wir &#8211; wenn auch mit erheblicher Verzögerung &#8211; noch ein Interview mit dem Sprecher der Initiative &#8220;Sebastian Jabbusch&#8221; gegenüber dem Magazin &#8220;Gegenwind&#8221; veröffentlichen. Das Magazin erschien zuerst im Mai 2008. Das Gespräch führte Fiete Kalscheuer.</p>
<p>Das Interview gibt es <a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/08/gw260-greifswald.pdf" target="_blank">hier als PDF</a>.</p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F08%2Finterview-mit-gegenwind%2F&amp;linkname=Interview%20mit%20Gegenwind" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F08%2Finterview-mit-gegenwind%2F&amp;linkname=Interview%20mit%20Gegenwind" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F08%2Finterview-mit-gegenwind%2F&amp;title=Interview%20mit%20Gegenwind"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AStA Magazin Hannover begeistert über Arndt-Debatte</title>
		<link>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/asta-magazin-hannover-begeistert-uber-arndt-debatte/</link>
		<comments>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/asta-magazin-hannover-begeistert-uber-arndt-debatte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 May 2010 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien-Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[AStA Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst-Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[kontrASt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Hannover]]></category>

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		<description><![CDATA[Das AStA Magazin &#8220;KontrASt&#8221; des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) in Hannover hat unserer Initiative einen vierseitigen Artikel gewidmet über den wir uns sehr freuen. Hier einige Auszüge: &#8220;Die Kampagne Uni ohne Arndt ist nicht nur auf Grund ihres für Studiproteste ungewöhnlichen Aktivitätsfeldes einzigartig. Auch die Aktionen sind dem Thema entsprechend ungewöhnlich. Kundgebungen, Demos, Besetzungen — Fehlanzeige. Die auffälligste Form des Protestes gegen den ungeliebten Autoren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-14221 alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="kontrASt" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/kontrASt.jpg" alt="" width="115" height="162" />Das AStA Magazin &#8220;KontrASt&#8221; des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) in Hannover hat unserer Initiative einen vierseitigen Artikel gewidmet über den wir uns sehr freuen. Hier einige Auszüge:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Kampagne Uni ohne Arndt ist nicht nur auf Grund ihres für Studiproteste ungewöhnlichen Aktivitätsfeldes einzigartig. Auch die Aktionen sind dem Thema entsprechend ungewöhnlich. Kundgebungen, Demos, Besetzungen — Fehlanzeige. Die auffälligste Form des Protestes gegen den ungeliebten Autoren Arndt sind Lesungen seiner Werke durch einen Doppelgänger. Das Arndt-Double verliest dabei Ausschnitte aus den Werken Arndts, in denen Antisemitismus, Rassismus, Frankreichhass und völkischer Nationalismus offen zutage treten. Die Auswahl ist erschreckend groß. [...]</p>
<div id="_mcePaste"><img class="size-full wp-image-14222 aligncenter" style="margin-left: 30px; margin-right: 30px; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px; border: 1px solid black;" title="protest" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/protest.jpg" alt="" width="467" height="113" />Die inhaltliche Tiefe, mit der sich die Studierenden mit Arndts Texten beschäftigt haben, ist ein krasser Kontrast zu den flachen Bildungsraubbauparolen, die mensch in Hannover gewohnt ist. Bemerkenswert sind auch die Offensivität mit der das Thema in die Öffentlichkeit getragen wurde und nicht zuletzt das Durchhaltevermögen der Protestierenden, die trotz unverhohlener Drohungen ― teils von Seiten gewaltbereiter Nazis, an der Kampagne festhielten. [...]</div>
<div>Bei den Arndtbefürworter_innen sprang die Freude [...] sehr schnell in Häme um. Dabei nahmen sie sich weiterhin keine Zeit sich mit ihren eigenen Mitstreiter_innen kritisch auseinander zusetzen und übersahen die „Nationalen Sozialisten“ in ihren</div>
<div>Reihen wohlwollend. Diese nahmen ihren Sieg als Anlass auf ihrem Blog die Kampagne Uni ohne Arndt zu diffamieren.</div>
<div>Es bleibt zu hoffen, dass den konservativen Arndtanhänger aus den bürgerlich-demokratischen Parteien CDU und FDP, mit ihrer Nähe zu offen auftretenden Nazis konfrontiert werden.&#8221;</div>
<div><a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/kontrASt.jpg"> </a></div>
</blockquote>
<div>Übrigens auch schön zu sehen, wie sich der AStA Hannover politisch vom Greifswalder AStA unterscheidet <img src='http://www.uniohnearndt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; Das ganze Heft ist <a href="http://pc2.asta.uni-hannover.de/AStA/publikationen/kontrast/ausgaben-2010" target="_blank">beim AStA-Hannover als PDF</a> verfügbar.</div>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fasta-magazin-hannover-begeistert-uber-arndt-debatte%2F&amp;linkname=AStA%20Magazin%20Hannover%20begeistert%20%C3%BCber%20Arndt-Debatte" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fasta-magazin-hannover-begeistert-uber-arndt-debatte%2F&amp;linkname=AStA%20Magazin%20Hannover%20begeistert%20%C3%BCber%20Arndt-Debatte" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fasta-magazin-hannover-begeistert-uber-arndt-debatte%2F&amp;title=AStA%20Magazin%20Hannover%20begeistert%20%C3%BCber%20Arndt-Debatte"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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<li><a href='http://www.uniohnearndt.de/2010/03/feedback/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Feedback'>Feedback</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Befürworterparty &#8211; warum sich nichts verbessert hat</title>
		<link>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/befurworterparty-warum-sich-nichts-verbessert-hat/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Anrdt]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Greifswald]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. Mai heißt es in der Greifswalder Lokalausgabe der Ostsee-Zeitung: &#8220;Wissenschaftler diskutieren über den Unipatron&#8221;. &#8220;Greifswald (OZ) &#8211; „Ernst Moritz Arndt in der politischen Propaganda des 20. Jahrhunderts“ wird Thema des Vortrags des Kieler Professors Reinhart Staats am 28. Mai im Pommerschen Landesmuseum sein. Zwei Monate nach der Entscheidung des Senats gegen die Ablegung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Mai heißt es in der Greifswalder Lokalausgabe der Ostsee-Zeitung: &#8220;Wissenschaftler diskutieren über den Unipatron&#8221;.</p>
<blockquote><p>&#8220;Greifswald (OZ) &#8211; „Ernst Moritz Arndt in der politischen Propaganda des 20. Jahrhunderts“ wird Thema des Vortrags des Kieler Professors Reinhart Staats am 28. Mai im Pommerschen Landesmuseum sein. Zwei Monate nach der Entscheidung des Senats gegen die Ablegung des Greifswalder Universitäts-Namens befasst sich die Historische Kommission auf einer Konferenz aus Anlass des 150. Todestages des Patrons mit dessen „Anstößen und Wirkungen“. Die Konferenz beginnt am 28. Mai um 14 Uhr mit einem Vortrag des Berliner Privatdozenten Olaf Bader über „Gedeutete Helden. Zum Problem historischer Personen als Erinnerungsorte“. Die Konferenz wird am 29. Mai um 9 Uhr fortgesetzt. Professor Reinhard Bach und Doktor Irmfried Garbe sind von der Uni dabei.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer diskutiert dort also über Arndt? Wir wollen hier noch einmal eine Grafik in Erinnerung rufen:</p>
<p><a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/03/wissenschaftler1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14041" title="wissenschaftler" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/03/wissenschaftler1.jpg" alt="" width="376" height="241" /></a>Von allen Wissenschaftlern, die sich öffentlich geäußert hatten, sprachen sich 2009/2010  fünf Vertreter <a href="http://www.uniohnearndt.de/pro-arndt-argumente/" target="_self">mit sehr zweifelhaften Argumenten</a> <strong>für</strong> Ernst Moritz Arndt aus. 19 jedoch empfahlen der Uni die Ablegung des rassistischen Namenpatrons.</p>
<p>Das nun die Ewig-Gestrigen (Garbe, Bach, Staats) auch auf dieser Konferenz ihre alten Thesen vertreten werden,  ist kaum überraschend.</p>
<p>Peinlich ist jedoch, dass genau diese Arndt-Befürworter (laut OZ-Artikel) von der Universität auch noch offiziell &#8220;geschickt&#8221; wurden! Dies zeigt <a href="http://www.uniohnearndt.de/2010/03/antrag/" target="_self">erneut</a>: Das Rektorat ist nicht bereit, Konsequenzen aus der Debatte des letzten Jahres zu ziehen. Sie bleibt bei der alten Politik des Schweigens und Verharmlosens. Arndts Rassismus und Antisemitismus &#8211; für das Rektorat der Uni kein Thema.</p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fbefurworterparty-warum-sich-nichts-verbessert-hat%2F&amp;linkname=Bef%C3%BCrworterparty%20%26%238211%3B%20warum%20sich%20nichts%20verbessert%20hat" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fbefurworterparty-warum-sich-nichts-verbessert-hat%2F&amp;linkname=Bef%C3%BCrworterparty%20%26%238211%3B%20warum%20sich%20nichts%20verbessert%20hat" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fbefurworterparty-warum-sich-nichts-verbessert-hat%2F&amp;title=Bef%C3%BCrworterparty%20%26%238211%3B%20warum%20sich%20nichts%20verbessert%20hat"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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<li><a href='http://www.uniohnearndt.de/2009/12/senats-kommission-hort-keine-unabhangigen-arndt-kritiker-an/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Senats-Kommission hört keine unabhängigen Arndt-Kritiker an'>Senats-Kommission hört keine unabhängigen Arndt-Kritiker an</a></li>
<li><a href='http://www.uniohnearndt.de/2009/06/fur-die-ostsee-zeitung-gibt-es-kein-arndt-problem/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Für die Ostsee-Zeitung gibt es kein Arndt-Problem'>Für die Ostsee-Zeitung gibt es kein Arndt-Problem</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Reclam-Chef: &#8220;Eine Uni ohne Arndt finde ich wünschenswert&#8221;</title>
		<link>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/reclam-chef-eine-uni-ohne-arndt-finde-ich-wunschenswert/</link>
		<comments>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/reclam-chef-eine-uni-ohne-arndt-finde-ich-wunschenswert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 06:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Frank R. Max]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst-Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Greifswald]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Germanist und Geschäftsführer des Reclam Verlags, Dr. Frank R. Max, zum Namen der Uniersität Greifwald: &#8220;Eine Uni ohne Arndt finde ich durchaus wünschenswert. In unserem Programm hat er in erster Linie nichts verloren, weil er kein guter Lyriker, geschweige denn ein großer Dichter ist. Auch unter den guten Autoren gibt es gerade zu dieser [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Germanist und Geschäftsführer des Reclam Verlags, Dr. Frank R. Max, zum Namen der Uniersität Greifwald:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/vl-reclam_200_83_80.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14197" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="vl-reclam_200_83_80" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/vl-reclam_200_83_80.jpg" alt="" width="200" height="83" /></a><a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/MaxFerdinandoIannone.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-14210" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="MaxFerdinandoIannone" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/MaxFerdinandoIannone.jpg" alt="" width="155" height="241" /></a>&#8220;Eine Uni ohne Arndt finde ich durchaus wünschenswert. In unserem Programm hat er in erster Linie nichts verloren, weil er kein guter Lyriker, geschweige denn ein großer Dichter ist. Auch unter den guten Autoren gibt es gerade zu dieser nationalistisch etwas erregten Zeit bekanntlich leider diverse Antisemiten. Aber prinzipiell ist so ein offensiver Antisemitismus der Arndtschen Art schon ein hinreichender Grund, den Autor nicht im Programm zu haben. Außerdem kräht aber, muß man einfach sagen, auch in der heutigen universitären Literaturwissenschaft, geschweige denn an der Schule, geschweige denn in der lesenden Öffentlichkeit, natürlich kein Hahn mehr nach EMA. Und diese freiheitskriegerischen Franzosenfresser (&#8220;Der Gott, der Eisen wachsen ließ.&#8221;) waren ja damals nicht selten, sind aber alle der Vergessenheit anheim gefallen. Als Nr. 4 von der 1867 gegründeten Reclamschen Universal-Bibliothek kam tatsächlich noch Körners „Leyer und Schwerdt“ – nach Faust I und II und Nathan und vor Shakespeare – muß man sich mal vorstellen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Damit haben sich nun 20 Wissenschaftler für eine Umbenennung der Universität Greifswald ausgesprochen. <a href="http://www.uniohnearndt.de/wissenschaftler/" target="_self">Viele weitere Stimmen gibt es hier</a>.</p>
<p>Foto: Danke für die Freigabe an Ferdinando Iannone. (Kein CC!)</p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Freclam-chef-eine-uni-ohne-arndt-finde-ich-wunschenswert%2F&amp;linkname=Reclam-Chef%3A%20%26%238220%3BEine%20Uni%20ohne%20Arndt%20finde%20ich%20w%C3%BCnschenswert%26%238221%3B" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Freclam-chef-eine-uni-ohne-arndt-finde-ich-wunschenswert%2F&amp;linkname=Reclam-Chef%3A%20%26%238220%3BEine%20Uni%20ohne%20Arndt%20finde%20ich%20w%C3%BCnschenswert%26%238221%3B" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Freclam-chef-eine-uni-ohne-arndt-finde-ich-wunschenswert%2F&amp;title=Reclam-Chef%3A%20%26%238220%3BEine%20Uni%20ohne%20Arndt%20finde%20ich%20w%C3%BCnschenswert%26%238221%3B"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Eine der größten sozialen Bewegung der Unigeschichte</title>
		<link>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/ruckblick-die-groste-soziale-bewegung-der-unigeschichte/</link>
		<comments>http://www.uniohnearndt.de/2010/05/ruckblick-die-groste-soziale-bewegung-der-unigeschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 08:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uni-ohne-Arndt Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arndt-Debatte des Jahres 2009 hat im März mit der Entscheidung des Senats ein Ende gefunden. Wir wollen noch einmal auf eine der größten sozialen Bewegungen zurückschauen und uns bei allen Unterstützern bedanken. Das Thema wird vom alten &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; Team nicht weiter aktiv vorangetrieben. Ein Problem der Uni wird das Thema jedoch sicher [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Arndt-Debatte des Jahres 2009 hat im März mit der Entscheidung des Senats ein Ende gefunden. Wir wollen noch einmal auf eine der größten sozialen Bewegungen zurückschauen und uns bei allen Unterstützern bedanken. Das Thema wird vom alten &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; Team nicht weiter aktiv vorangetrieben. Ein Problem der Uni wird das Thema jedoch sicher auch in Zukunft bleiben. Es bleibt eine Leiche im Keller und eine große Belastung für das Image der Universität.</p>
<p style="text-align: left;">Für die Infografik bedanken wir uns bei Daniel Focke. Ihr könnt Euch die Infografik vergrößern, indem ihr sie anklickt. Mehr Details und Nachweise zu allen einzelnen Punkten haben wir in <a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/mitglieder-und-unterstützer-uni-ohne-arndt.doc" target="_blank">diesem</a> und <a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/Wissenschaftler-im-Überblick.doc" target="_blank">diesem Word-Dokument</a> für Euch zusammengefasst. (Update August 2010: *Einige Unterstützer wurden aus Datenschutzgründen entfernt*)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/uni-ohne-arndt-zusammenfassung.jpg"><img class="size-full wp-image-14200 aligncenter" title="uni-ohne-arndt-zusammenfassung" src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/uploads/2010/05/uni-ohne-arndt-zusammenfassung.jpg" alt="" width="518" height="2960" /></a></p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fruckblick-die-groste-soziale-bewegung-der-unigeschichte%2F&amp;linkname=R%C3%BCckblick%3A%20Eine%20der%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20sozialen%20Bewegung%20der%20Unigeschichte" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fruckblick-die-groste-soziale-bewegung-der-unigeschichte%2F&amp;linkname=R%C3%BCckblick%3A%20Eine%20der%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20sozialen%20Bewegung%20der%20Unigeschichte" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.uniohnearndt.de%2F2010%2F05%2Fruckblick-die-groste-soziale-bewegung-der-unigeschichte%2F&amp;title=R%C3%BCckblick%3A%20Eine%20der%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20sozialen%20Bewegung%20der%20Unigeschichte"><img src="http://www.uniohnearndt.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_120_16.png" width="120" height="16" alt="Share"/></a> </p>

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<li><a href='http://www.uniohnearndt.de/2009/07/fast-100-neue-unterschriften-gesammelt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fast 100 neue Unterschriften gesammelt&#8230;'>Fast 100 neue Unterschriften gesammelt&#8230;</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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