Kategoriearchive: Leserbriefe

Jurist: Auch ich war lange „für“ Arndt…

Jan Fluschnik hat in unser Gästebuch geschrieben und zwar einen ganzen Aufsatz. Darin begründet der Jurist,  der zurzeit Mitarbeiter und Doktorand an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät ist, warum er zunächst „für“ Arndt war und nun – nach intensiver Beschäftigung mit der historischen Person – „gegen Arndt“ ist. [Wenn diese Anmerkung der Redaktion noch erlaubt ist: Uns ist kein Fall bekannt, bei dem es bisher anders herum verlief].

​“Vorab: Ich gebe zu, ich war auch lange Zeit Arndt-Befürworter. Und warum? Weil ich den Kern der Diskussion falsch erkannt habe (wozu auch Uni ohne Arndt beigetragen hat, aber das ist hier kein Thema). Prof. Echternkamp bringt es auf den Punkt: Was bleibt von Arndt in unserer Zeit? Eine auszugsweise Lektüre des deutschtümelnden und germanozentrierten Werkes ,,Pro populo Germanico“, das noch zu den harmloseren Arndtschen Werken zählt, tat bei mir ein Übriges. Deshalb hier meine überarbeitete Abwägung:

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Jost Aé unterstützt Namensablegung

Jost Aé (Homepage) lebt seit 1966 in Greifswald. Zwischen 1999 und 2009 war er Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft für die SPD. Das folgende Statement möchte er jedoch als ehemaliger Student abgeben. Neben seiner Berufstätigkeit absolvierte Aé zwischen 1979 und 1985 im „Fernstudium“ sein Diplom in Philosophie an der Greifswalder Hochschule:

„Professor Klüters Stellungnahme im Namensstreit um Ernst Moritz Arndt trifft genau ins Schwarze. Die Erbitterung, mit der nun auch aus theologischer Ecke für Arndt gestritten wird, macht deutlich, dass die Zeiten noch immer nicht vorbei sind, in denen „Christliches“ der Versuchung, mit Deutsch-Nationalem eine unheilige Allianz einzugehen, nicht widerstehen kann.

Im Gegenteil, es passt genau zum Zeit(un)geist, der Deutschtümelei und „wir sind wieder wer“ avancieren lässt als staatstragendes Beiwerk zur Durchsetzung der dem geeinten Deutschland zugedachten neuen imperialen Rolle.

Arndt als Namenspatron retten zu wollen, indem man ihn aus seiner Zeit heraus zu verstehen vorgibt, zeigt bestenfalls, dass da wenig verstanden wurde. Dass einer Hass predigt, kann man vielleicht historisch erklären, aber man darf es nicht billigend in Kauf nehmen und schon gar nicht eine Universität nach ihm benennen. Dass dies zu Zeiten geschah, ist Teil unserer unrühmlichen Geschichte.

Nicht die Zeiten sind verantwortlich, sondern wir sind für sie verantwortlich. Es wird sich daher zeigen, ob in unserer Alma Mater genügend weltbürgerlicher Geist und Mut herrschen, einen Namen abzulegen, dem diese Ehre nicht gebührt. Schon eine Kaserne nach Arndt zu benennen, hielte ich heute für bedenklich.

Jost Aé

Greifswald – 9. Januar 2010″

Foto: privat, nicht CC.

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Debattierclub-Nachlese: „Eindrücke eines vorher Unbeteiligten“

Diesen Text haben wir von unserem Kommilitonen Ewald Leppin mit der Bitte um Veröffentlichung zugeschickt bekommen. Er fasst darin seine Eindrücke zur Arndt-Debatte am 26.11. zusammen. Die Initative Uni ohne Arndt hatte dazu bereits hier und hier etwas geschrieben. Die Stellungnahme von Leppin ist jedoch nicht von uns:

Freier Kommentar von Ewald Leppin:

publikum

Viel Publikum bei der Arndt-Debatte

Viele waren zur Veranstaltung des Debattierclubs ins Audimax gekommen, ich bin mehr zufällig dort gelandet, ließ mich „mitschnacken“. Und es hat sich gelohnt, obwohl ich hinterher etwas erschrocken und verärgert war:

Gelohnt hat sich’s deshalb, weil ich gemerkt habe, dass sie mich – den Neustudent aus der Rentnergeneration – doch etwas angeht, die Namenspatron-Debatte und: Man sollte sich doch intensiver mit dieser für Pommern bedeutsamen historischen Persönlichkeit Ernst Moritz Arndt beschäftigen.

Immerhin war die Absicht, mehr über die Geschichte Pommerns, des deutschen Faschismus, der neueren Geschichte Deutschlands, inklusive der Entwicklung von BRD und DDR, zu erfahren einer der Gründe für einen Wechsel von Hamburg nach Greifswald. Ganz sicherlich war der Name der Uni kein Beweggrund für meine Entscheidung ; wenn er denn eine Rolle hätte spielen können, dann eher eine demotivierende.

Nach der ersten Runde des nach strengen Regeln verlaufenden Debattierabends, nachdem je zwei Vertreter der Pro- und der Kontra-Arndt-Fraktion zu Wort gekommen waren, schien die gefühlte Argumentationslage klar für die „Uni-Ohne-Arndt“-Vertreter zu sprechen. Der von den Namensbewahrern aufgezeigte Facettenreichtum der Persönlichkeit Arndts war durchaus interessant, wenn es also um seine Volksnähe beim Märchensammeln, sein soziales (vielleicht auch eher ökonomisches) Engagement zur Abschaffung der Leibeigenschaft oder um seine pädagogischen und Naturschutzbemühungen ging, oder auch um seine Verdienste im Zusammenhang mit der 1848er Revolution und der Entwicklung zu einem einheitlichen Deutschland.

Aber die Gründe, die gegen Arndt als Namensgeber, Vorbild und Leitfigur sprechen, waren für mich als zunächst Unbeteiligtem überzeugender: Seine entschieden rassistischen, die elitär-nationalistischen Positionen, die den Waffengang gegen Franzosen und andere Feinde mit einschlossen, seine militant antisemitische Haltung. Diese Geisteshaltung Arndts führte zu einer problemlosen Vereinnahmung durch die Nazis, auf die ja die Namensgebung zurückgeht.

Diese Argumente haben mich überzeugt, dass die Uni Greifswald sich nicht weiterhin mit dem Namen einer solchen Persönlichkeit belasten sollte.

Niemand hat auf dieser Veranstaltung gesagt, dass Arndt direkt oder indirekt für den Herrenmenschen-Rassismus, den Weltkrieg verursachenden Nationalismus oder den massenmordenden Antisemitismus der deutschen Nazis verantwortlich zu machen war. Als umso ärgerlicher empfinde ich, dass Arndt-Befürworter ihren Gegnern solche Position unwidersprochen unterstellten und dieses als Beweis dafür vorbrachten, wie emotional moralisierend die Gegner vorgehen würden.

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Flüche und Hassbotschaften

Zu einer politischen Debatte gehört auch der Konflikt – na klar. Häufig haben wir als Initiative jedoch das Gefühl, dass den Arndt-Befürwortern in der Diskussion schnell die Argumente ausgehen. Und dann? Dann wird es persönlich, polemisch und teils aggressiv.

Zwar erhielten wir noch keine Drohbriefe, jedoch schon mehrere Zuschriften, die sehr persönlich und hetzerisch wurden. Da auch dies ein Teil der Umbenennungsdebatte ist, haben wir hier einmal ein „Best of“ der schlimmsten Leserbriefe und Debattenbeiträge zusammengestellt.

(Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es auch seriöse und ruhig vorgetragene  Debattenbeiträge gibt. Die hier getroffene Auswahl ist nicht repräsentativ, sondern ein „Best of“ !):

„Wie ich zu meinem Bedauern feststelle, schmarotzen nicht nur an sächsischen Gymnasien solche antinationale Meinungsmacher aus der Lehrerschaft, die Namen von geachteten Persönlichkeiten. […] Ich empfehle dem Lumpengesindel mehr Lektüre.“

Endstation Rechts, E. Mundra, SPD-Senior OV Bautzen, 30.10.

Oh, Mann…Knüppel raus und rein ins Studentenparlament. Man kann einen großen Teil dieser angehenden ‚Geisteswissenschaftler‘ wirklich nur hassen. Die Auswüchse der Gehirnwäsche sind an den Unis am schlimmsten.“

Altermedia, Max, 16.6.

„Wieso glauben diese Studenten, die gerade mal 3 bis 4 Jahre in Greifswald verbringen, das Recht zu besitzen über den Namen unserer Greifswalder Universität bestimmen zu dürfen. Dieses Recht ist einzig und allein den Greifswalder Bürgern die hier Jahrezehnte ihres Lebens in unserem Greifswald verbringen vorbehalten.“

Ostsee-Zeitung, Daniel Stoldt, 19.06.

„Hätte nicht jemand bei dieser Vollversammlung ne Ladung Sarin in den Saal einleiten können?“

Altermedia, Populist, 20.6.

„Der Senat sollte dem Ansinnen seiner linksideologisch verhetzten Studenten keinesfalls nachgeben.“

Junge Freiheit, Bernd Sydow, 30.10

„An die linken Ratten!

Wenn ihr Deutschland und alles Deutsche so hasst, dann verpisst euch endlich und haut ab Geht nach China oder in einen anderen kommunistischen Staat, da ist dann doch euer Paradies, oder? […] Wartet ab, bis wir euch aus unserer Heimat, aus unserem Deutschland treten werden, dann könnt ihr euch eine neue “Heimat” oder einen neuen Vegetierungsort suchen, Deutschland ist UNSERE HEIMAT und es war nie eure Heimat und die wird es auch nie werden. Ab mit euch! Auf Nimmerwiedersehen! „

Altermedia, Kamerad Greiser, 7.11.

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OZ verhindert konstruktive Debatte

leserbrief_oz_16_10_09

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Es ist jedes mal das gleiche: Irgend ein zorniger – meist älterer Herr – schreibt einen „wutentbrannten“ Leserbrief, indem er wahlweise alle Studenten  aus der Stadt werfen möchte, oder die Studenten als „Linksbolschewisten“ beschimpft. Jedesmal schreiben wir eine Antworten, die meist erst nach mehreren Drängen und Hinweis auf die massiven Verleumdungen der Studenten abgedruckt werden.

Dieses mal war es jedoch – zu unserer Freude – ein vergleichsweise sachlicher Leserbrief, der am 16.10. abgedruckt wurde. Erneut schrieben wir einen Antwort, erneut wurde unsere Antwort abgelehnt. Schließlich seien wir ja nicht direkt angeschimpft werden, sagte man uns, so dass es keinen Grund für Antwort gäbe. „Die Ostsee-Zeitung ist schließlich kein Forum“, so einer der Redakteure.

Super! Nun gibt es endlich mal die von allen gewünschte „sachliche“ Debatte. Doch „die“ möchte die Lokalzeitung nun dann auch wieder nicht?!

Fast wollten wir uns damit begnügen, doch nun hing genau dieser Leserbrief als Plakat (wie hier eingescannt) an einem schwarzen Brett in der Uni. Daher veröffentlichen wir unsere Antwort auf diesen Leserbrief nun hier im Internet:

„Dr. Michel liegt falsch. Arndts Rassismus war kein „Randphänomen“, sondern liegt im Zentrum Arndts Hinterlassenschaft und findet sich in fast allen Werken seiner 40jährigen Schaffenszeit. Arndts schuf hunderte politische Schriften, die eine „teutsche“ Nation begründen sollten. Und genau hier liegt das Problem. Denn er wollte die Nation durch Abgrenzung gegenüber „dem Fremden“ begründen. Die „teutsche Rasse“ sei höherwertiger, als die französische, die dänische, die slawische oder eben die jüdische „Rasse“ (Für Arndt waren Völker Rassen. Auch Menschen jüdischen Glaubens seien eine Rasse). Der von Arndt erhoffte „Volkshass auf Frankreich“ sollte die Deutschen zusammenführen. Daher wünschte sich Arndt den Hass auf Frankreich „nicht nur für diesen Krieg, sondern für immer“ und, dass er sich „als heiliger Wahn“ in die „Seelen der Kinder brenne“. Anders als andere Nationaldichter seiner Zeit begründet Arndt seinen Nationalismus im Kern nicht auf einer gemeinsamen Sprache, Geschichte oder Kultur (vgl. Weimarer Klassik), sondern auf einen „gemeinsamen Hass“ – ein zutiefst anti-aufklärerischer Ansatz, selbst damals. Der Versuch von Herrn Michel Arndts Kampf für die Nation und Arndts rassistische Begründung für die Nation zu trennen ist unseriös.  Und klar ist doch auch, dass wir Arndt nicht für seine kaum bekannten Gedichte ehren, sondern für sein Hauptwerk: Das sind eben seine politischen Schriften zur  Nationfindung.

Im reaktionären Monarchisten Arndt will Herr Michel zudem einen „Demokraten“ entdecken. Wir würden dafür gerne Belegen sehen. Seine Abrufung als Professor in der Zeit der Restauration hat mit seiner Hetze gegen die kleinstaatlichen Fürsten zu tun. Eine Republik oder gar eine Demokratie hat Arndt stets lautstark abgelehnt.

Arndt Schrift gegen die Leibeigenschaft wird interessanterweise nie in einen historischen Kontext gesetzt: Zur Veröffentlichung war sie in vielen Teilen Europas längst abgeschafft. In Schweden, welches Pommern damals besetzte, gab es nie Leibeigenschaft. Arndt rannte beim schwedischen König offene Türen ein. Erst die DDR-Geschichtsschreibung stilisierte Arndts „Bauernbefreiung“ zur Heldentat.

All diese Informationen sind durch die Geschichtswissenschaft in aller Tiefe ergründet und unter www.uniohnearndt.de zur freien Diskussion verfügbar. Aller Bürger sind eingeladen sich zu informieren und zu diskutieren.

Das wichtigste aber ist, dass der Name einer Universität eine Vorbild-Funktion hat. Egal ob Volkshass, Antisemitismus und rassistischer Nationalismus: Wir Studenten würden gerne wissen, was wir denn an Arndt „ehren“ sollen?! Wir werden die Augen vor den Erkenntnisse der modernden Geschichtswissenschaft nicht mehr länger verschließen.“

*Update 1. November*

Die Ostsee-Zeitung hat nun angekündigt unseren Leserbrief doch noch morgen abzudrucken.

*Update 7. November*

Wenige Stunden später erhielten wir eine E-Mail, dass „ein wichtiger Artikel“ dem Abdruck unseres Leserbriefes dazwischen gekommen sei – wofür wir Verständnis zeigten. Doch auch am übernächsten Tag kam unser Leserbrief nicht. Danach haben wir im Laufe der Woche noch zweimal nach dem Abdruck unseres Leserbrief  gefragt und keine Antwort mehr erhalten. Offenbar hat man es sich ein drittes mal überlegt… Konstruktive und argumentative Leserbriefe sind in der OZ wohl weiterhin nicht erwünscht.

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Ehemalige Studenten wollen auch gegen Arndt unterschreiben

mailsFolgende E-Mail erhielten wir gerade:

Liebe Organisatoren der „Uni ohne Arndt“-Initiative,

mit der „Ernst-Moritz-Arndt-Universität“ fühlen sich sicher zunächst einmal die aktuellen Studierenden sowie aktuellen MitarbeiterInnen der Universität verbunden. Aber dazu kommen noch (von der Anzahl her übrigens weit mehr!) ehemalige Studierende, Promovierende und MitarbeiterInnen. Schade, dass Ihr diese in Eurer Kampagne vergessen zu haben scheint?! […]

Auf Eurer Webseite habe ich eine Möglichkeit vermisst, als Ehemaliger meine Meinung, z.B. in Form einer Unterschriftenliste, ausdrücken zu können. Auch andere, nicht direkt mit der Uni verbundene Menschen würden sicher für eine Namensänderung unterschreiben. Vielleicht könnt Ihr ja eine solche Funktion einbauen.

Lieber Leser,

wir kommen Deinem Wunsch so schnell wie möglich nach.

*Update*: Wir haben jetzt ein Gästebuch eingerichtet, wo Ihr Euch eintragen könnt! Ihr findet es hier.

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Ostsee Zeitung veröffentlicht offenen Brief von verurteiltem früheren Neonazi

(Diesen Artikel haben wir vom Fleischervorstadt-Blog kopiert.)

Am Donnerstag, dem 18.Juni, wurde im Greifswalder Lokalteil der Ostsee Zeitung ein offener Brief des früheren NPD-Kreisverbandsvorsitzenden Rüdiger Klasen (Kreis Hagenow) veröffentlicht.

nazi leserbriefDer NPDler war laut Endstation Rechts 1992 an einem versuchten Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim bei Boizenburg beteiligt und wurde später verurteilt.

In dem offenen Brief, an dessen Autorenschaft auch A.Hoffmann beteiligt war und der sich auf die Arndt-Debatte bezieht,  heißt es zum Beispiel:

Jede Art von Extremismus ist eine Bedrohung für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung. Das schließt gleichermaßen neben den Rechtsextremismus auch den Linksextremismus und dessen Kulturbolschewismus mit ein, dessen Auswirkung das Chaos und Zerstörung von Menschen und Kulturen bedeutet.

Hat sich da ein Wolf den Schafspelz übergezogen? Vielleicht ist es zuviel verlangt, jeden Absender eines offenen Briefes vor Abdruck zu überprüfen, jedoch wurde die Lokalredaktion noch am gleichen Tag darüber informiert, wessen Polemik hier ein Podium geboten wurde. Auch der Grünen-Blog hat sich des Themas angenommen und erwähnt, dass sich Klasen nach seiner Verurteilung 1994 von der Szene abgewandt hätte. Auch bei Blogger-Kollegen daburna ist die Arndt-Debatte Thema. Dort wird auch derzeit eine Umfrage dazu durchgeführt. Weiterlesen

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OZ veröffentlicht Leserbrief von Ex-NPDler

(Dieser Artikel wurde aus dem Studentenportal webMoritz übernommen.)

Ein Leserbrief im Greifswalder Lokalteil der Ostsee-Zeitung vom 18.6. hat gestern für erheblichen Wirbel in Greifswald gesorgt. In dem Leserbrief sprechen sich die Verfasser (Rüdiger Klassen und A. Hoffmann) vehement gegen eine Umbenennung der Universität aus und brandmarken die Aktivisten als „extremistisch“ und indirekt auch als „kulturbolschewistisch“.

Pikant an dem Leserbrief sind zwei Fakten. Neben seinem rechtsextremen Duktus und Vokabular weist der Text unverkennbare Ähnlichkeiten zur Berichterstattung über die Umbenennung auf der Website „Altermedia“ auf, die dem rechtsextremen Milieu zugeordnet wird. Darüber hinaus ist der Verfasser Rüdiger Klassen kein unbeschriebenes Blatt.

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OZ eröffnet Debatte mit einem Leserbrief von Ex-NPD-Brandstifter

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Zum Vergrößern anklicken

Mit diesen Leserbrief eröffnete die Ostsee-Zeitung die Debatte zum Namen Ernst Moritz Arndt. Die ersten Leserbriefe drücken dabei meist die Meinung der Redaktion aus und sollen in der Regel der Debatte eine gewisse Richtung geben. Präkär, dass es sich bei dem Leserbriefschreiber um einen Ex-NPD-Vorsitzenden geht. Die ganze Story um den Skandal hinter diesem Klick. Weiterlesen

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