NPD pro Arndt

Wenn es nicht so bitter wäre, könnte man ironisch titeln, dass „Ernst Moritz Arndt immer mehr Unterstützung“ erhält – nämlich aus dem rechtsextremen Spektrum. Schon mehrfach haben wir darüber berichtet, dass sich so ziemlich alles was in der rechtsextremen und deutsch-nationalen Szene Rang und Namen hat für die Beibehaltung des Namenspatrons ausspricht. Nun hat auch die NPD Oberhausen dem Rassisten Arndt eine Hommage gewidmet. Um nicht auf diese Seite verlinken zu müssen, hier ein Screenshot:

Die NPD Mecklenburg-(Vor)Pommern hat sich bereits indirekt durch ihr Mitteilungsblatt „Greifswalder Bote“ für Ernst Moritz Arndt stark gemacht. Nachlesen kann man das hier.

Edit:

Die Initiative Uni ohne Arndt weist darauf hin, das wir die Arndt-Befürworter nicht alle in die rechtsextreme Ecke stellen wollen. Denjenigen, die sich für Arndt ausprechen, wollen wir keine NPD-Nähe vorwerfen.

Da wir aber schon häufig aus dem rechtsextremen Spektrum wegen unseres Engagements bedroht wurden, wollen wir deren Aktivitäten nicht unerwähnt lassen. Außerdem zeigt dies einmal mehr, dass die Namensgebung nicht zu einer kritischen Beschäftigung mit dem Namenspatron führt. An dessen 150. Todestag bleibt die „politische Mitte“ weitgehend stumm, während der rechte Rand der Gesellschaft Arndt ehrt.

Share

25 Antworten auf “NPD pro Arndt

    1. ret marut

      "Ich will durchaus nicht,noch billige ich, wenn Andere solches wollen, daß man die Juden mit der Härte und Grausamkeit behandeln soll, womit sie im Mittelalter behandelt worden sind."
      In der Tat. Da Arndt nicht mehr von einem antijudaistischen Weltbild, sondern von einem rassistisch determinierten antisemitischen Weltbild ausging, wollte er eben die Juden und Jüdinnen auch ganz anders behandelt wissen. Vermutlich so, wie es sein Zeitgenosse Heinrich Macard vorschlug, dessen antisemitischen Hetzschriften bei Arndt auf große Zustimmung und Wohlwollen stießen.

      "Lest mal die Thesen der Namenskommision zum Beibehalt des Namens EMAU" – Ich glaube wir hatten das an anderer Stelle (webmoritz) schon miteinander diskutiert: Wir haben die Thesen der Arndtbefürworter der Kommission ebenso gelesen wie die der Arndt-KritikerInnen der Kommission. Deine Unterstellungen laufen ins Leere. Ich bitte doch solche absurde Wadenbeißerei zu unterlassen, danke!

  1. Marco_Wagner

    NPD pro höheres Kindergeld.
    Muss ich deshalb gegen höheres Kindergeld sein?

    NPD pro Mindestlohn
    Muss ich deshalb gegen Mindestlohn sein?

    NPD gegen Hartz IV
    Muss ich deshalb für Hartz IV sein?

    Wofür Nazis alles sind, wofür die oder weite Teile der gesellschaftlichen Mitte nicht auch alles sind…
    Warum erscheint der Artikel zum Beispiel erst Ende Februar, wo doch Arndts Todestag schon gut einen Monat her ist?
    Ich hätte es noch passend gefunden, wenn man es einen oder zwei Tage nach dem Todestag hochgeladen hätte. Aber fast einen Monat später. So wichtig ist es ja nun auch wieder nicht darüber zu informieren, dass die Nationalen Pöbel Deutschlands Arndt gedacht haben. CDF werden sie bestimmt auch gedenken…
    Wozu dient also dieser Artikel?
    Zum informieren ja wohl kaum. Schließlich habt ihr bereits 2009 mehrere Male auch hier im Blog darüber informiert, dass die NPD pro Arndt ist.
    Kurz: Er ist schlichtweg kontraproduktiv und ihr gebt der NPD das Gefühl, als wenn man ihr Beachtung schenken müsste.

    1. Peter_Madjarov

      Hallo Marco,

      du hast recht, es wäre passender gewesen, den Artikel direkt im Zusammenhang mit Arndts Todestag zu veröffentlichen. Nun ist es so, dass das fast am Beginn der Semesterferien war und sich die Zahl der Veröffentlichungen ja sichtlich verringert hat. Wir haben zwar auch andere Sachen veröffentlicht, aber gerade weil Sebastian, der sich aufgrund seiner Webmoritz-Erfahrung am meisten von uns um die Seite kümmert, zur Zeit anderes zu tun hat, ist der Gedanke was dazu zu schreiben wohl irgendwie liegen geblieben.
      Wir du an der nachträglichen Erweiterung siehst, war das eher ein Artikel, der bei uns nebenbei läuft. Da wir aber wie gesagt wenig veröffentlichen, hätten wir uns bewusst sein müssen, das wir das sorgfältiger erklären.
      Aber nach der Nachbesserung müssten die anderen Fragen beantwortet sein: Wie wollen den Lesern keinen Umkehrschluss nahelegen! Die Tatsache an sich, dass die NPD für Arndt ist, ist erst mal nicht bedeutend.
      Nur im Zusammenhang mit der in der Debatte hin und wieder angesprochenen Erinnerungskultur unterstützt es unser Argument, dass Arndt als bloß Namenspatron zur ständigen Erinnerung nicht sinnvoll ist. Wenn die Rechtsextremen feiern und der Rest ruhig bleibt, zeigt es:
      Man sollte sich mit Arndt inhaltlich beschäftigen (etwa im Sinne Echternkamps), aber zur puren Ehrung (die Namensgebung an sich bringt ja offensichtlich inhaltlich wenig) taugt er eher nur am rechten Rand.

      Ein anderer Beweggrund für den Artikel ist sicher auch, dass wir uns ja hetigen Anfeindungen aus eben jenen Kreisen ausgesetzt sahen und sehen, sodass das uns natürlich bewegt.

      1. Manfred Peters

        Warum wählt Ihr trotz meines Hinweises für die Berichtigung ( Arndt eine Homage) die englische Schreibweise für "Hommage"? Hat Arndt solch einen Eindruck auf Euch gemacht, dass Ihr die selbst bei Arndt-Befürwortern geläufige französische Originalform ablehnt?
        Peter Madjarov der aus Aix-en-Provence OZ LB schreibt, sollte es doch besser wissen!
        Dass, trotz all Deiner beschriebenen Beschwichtigung, von Sebastian genau dieser Beitrag noch einmal mit provokantem Zusatz im Webmoritz verwendet wurde, kannst Du doch nicht übersehen haben. Damit konterkariert Ihr Euch doch selbst!
        http://www.webmoritz.de/2010/02/19/im-senat-disku
        S. J.: – "… Und wenn die Stadt und ihre Bewohner sooo sehr mit dem Gedankengut ihres geliebten "Ernst Moritz Arndt" identifizieren, … . Wünsche viel Spaß in Greifswald – mögen auch in Zukunft viele Arndt-Schilder, tote Katzen mit Nägeln im Kopf, Harkenkreuze und "Juden raus" Sprüche diese Stadt schmücken!" –

      2. Marco_Wagner

        Hallo Peter,

        das von der "demokratischen Mitte" ausgehend Arndt nicht gedacht wird, möchte ich so nicht unbedingt unterschreiben. Im Neuen Deutschland erschien eine Woche vor Arndts Todestag ein Artikel über Arndt, in dem ihm und seiner Leistung positiv-kritisch gedacht wurde. (Der Artikel wurde mit Hinblick auf den Todestag veröffentlicht). Ich gehe auch davon aus, dass die EMA-Gesellschaft Arndt gedacht haben wird.

        Richtig ist allerdings, und das kritisiere ich ebenfalls, dass die Uni Arndt nicht gedacht hat. Denn der Satz, man wolle nicht neues Öl in die Diskussion gießen, ist mMn nur eine flüchtige Ausrede. Schließlich kann man, wenn man will auch einem unbequemen Geist seiner und der heutigen Zeit (in Bezug auf Gedenken und Nachwirkung) auf eine Art und Weise Gedenken, ohne, dass sich eine der beiden Lager auf den Schlips getreten gefühlt hätten.

        1. Manfred Peters

          Der ND-Beitrag ist hier zu finden:
          http://www.neues-deutschland.de/artikel/163567.so

          "»So lange kindisch mit Blut befleckt«

          Vor 150 Jahren starb Ernst Moritz Arndt, der umstrittene Namensgeber

          … »Europa – das sich kindisch so lange mit Blut befleckt hatte, bilde sich in Gemeinschaft zur Menschheit!"
          Heute würde man das Visionär nennen!

          Anm.: Ich habe an anderer Stelle die UoA schon auf "positiv-kritische" ND Artikel hingewiesen. Sie passen wohl nicht in die Argumentationslinie der UoA.

  2. Peter_Madjarov

    Bzgl. der Schreibweise haben Sie recht, Herr Peters. Das hätten wir schon lange verbessern sollen.

    Wenn Sebastian was auf Webmoritz unter dem Namen Sebastian Jabbusch schreibt, dann steht das für die Meinung Sebastian Jabbuschs. Ich bin es langsam leid darauf hinzuweisen, dass nicht jedes Augenzwinkern Sebastians als neue Bewegung der Initiative angesehen werden kann.

  3. GegenStasiImKTUER

    Wir sind die Mitte der Gesellschaft und Ihr seid pseudointellektuelle Nestbeschmutzer, die unfähig sind, geschichtliche Zusammenhänge zu erkennen… Wer zu Zeiten Ernst Moritz Arndts kein Franzosenhasser war, war kein Deutscher, der für die Einheit und Freiheit gekämpft hat.
    Alles was Ernst Moritz Arndt vollbracht hat, war legitim, notwendig und richtig!
    Und Ihr indoktrinierten Erben der 68´er seid nun bestrebt den Alten ans Bein zu pinkeln…
    Scheiße nur, dass eine breite Mehrheit so ziemlich gar nix von EUCH hält…ha ha ha…

    1. ret_marut

      Jaja, die ideologischen Wahngebilde der extremen Rechten in Deutschland – immer wieder ein Hort der Hirnlosigkeit und historischen Abziehbildchen.

      Wer wie Arndt die Gesellschaft wieder hinter die Errungenschaften der französischen Revolution zurücktreiben wollte und sich dabei sogar noch als propagandistischer Hetzer in die Dienste (Exil-)Preußens und Rußlands stellte (die beiden mit Abstand reaktionärsten Systeme in Europa0 seinerzeit!), hat mit "Freiheit" nun wirklich nichts zu tun. Nach dem Sieg der von Arndt unterstützten absolutistischen Reaktion gegen Frankreich wurden die bürgerlichen Freiheitsrechte massivst eingeschränkt: Vereins- und Vereinigungsverbote, Zensur, Ausweisungen, Karlsbader Beschlüsse; insg. eine Phase von gut 30 Jahren (1818-1848), in denen die bürgerlichen Rechte mit Füßen getreten wurden und in der die Bevölkerung in Deutschland ihrer durch die französische Besetzung erlangten Freiheiten beraubt wurde. Aus Citoyen wurden wieder Untertanen, gesellschaftlicher Fortschritt von Polizei und Armee der deutschen Staaten niedergetrampelt, eben Rollback in düsterste Zeiten.

  4. GEGEN STASI IN UER

    Jaja, die ideologischen Wahngebilde der extremen rechthaberischen „Gutmenschen“ in Deutschland – immer wieder ein Hort der politischen “Korrektheit“ und Hirninsuffizienz.

    „Nach dem Sieg der von Arndt unterstützten absolutistischen Reaktion gegen Frankreich wurden die bürgerlichen Freiheitsrechte massivst eingeschränkt: Vereins- und Vereinigungsverbote, Zensur, Ausweisungen, Karlsbader Beschlüsse; insg. eine Phase von gut 30 Jahren (1818-1848), in denen die bürgerlichen Rechte mit Füßen getreten wurden und in der die Bevölkerung in Deutschland ihrer durch die französische Besetzung erlangten Freiheiten beraubt wurde.“
    Und mehr fällt dir dazu nicht ein? Wie erbärmlich ! Besatzer als Befreier zu huldigen!

    Aus Citoyen wurden wieder Untertanen, gesellschaftlicher Fortschritt von Polizei und Armee der deutschen Staaten niedergetrampelt, eben Rollback in düsterste Zeiten.
    Aus manipulierten Theorie-Demokröten nach französischem Vorbild wurden wieder Freiheitskämpfer!!!

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      au mann… ^^

      Du weißt aber schon wer die fünf Krieg gegen die Franzosen begonnen hat?? Kleiner Tipp: das waren nicht nicht Franzosen! Sorry: Aber diese alte Propaganda-Wahrheit von „die bösen Franzosen“ (Republikaner) vs. „die guten Deutschen“ (Könige die ihre Königtümer durch die Aufständigen in Gefahr sahen) ist genau die Schiene, die Arndt gefahren ist…

  5. PasewalkBleibtBraun

    Na „Gott sei Dank“ (oder in diesen Tagen wohl eher nicht) seid ihr Sklaven eurer Propaganda das Musterbeispiel der “objektiven Aufklärung“.
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

  6. UER-KREIS VS BRD!!!!

    Allein der billige Versuch, Ernst Moritz Arndt aufgrund rechter Sympathiebekundungen in Stigmatisierungs-Ketten zu legen, zeigt doch nur, wie verzweifelt IHR um Aufmerksamkeit winselt.
    Zum Thema:
    Wer Ernst Moritz Arndt als „Franzosenhasser“ kritisiert, kritisiert AUCH sein Bestreben nach Freiheit und Einheit, da das Eine mit dem Anderen unmittelbar zusammenhängt.
    Wer Ernst Moritz Arndt als „Antisemiten“ kritisiert, verkennt die Tatsache, dass Arndt lediglich die Einheit Deutschlands durch jüdische Invasionen in Gefahr sah.
    Außerdem hat der Begriff „Antisemitismus“ erst nach 1945 an sichtbarer und negativer Intensität dazugewonnen.
    Wer Arndt als „Rassisten“ diffamiert hat sich noch nie mit den Thesen des Ethnopluralismus beschäftigt.

  7. DambachStürzenInPW

    Ich betrachte den Ethnopluralismus als eine Art Beschützer der Völker- und Kulturvielfalt vor den durch Multikultur hervorgerufenen und grassierenden Rassismus.
    Gehe gern auf Fragen auch bezüglich dieses Themas ein.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      1.) Schuld am Rassismus sind also nicht die Rassisten, sondern die die „Multikultur“, also die Ausländer?

      2.) Wir „schützen“ die Völker indem wir sie sauber von einander trennen? (Ethnopluralismus)

      Was sagen Sie denn zu dieser Definition:

      „Ethnopluralismus ist eine neurechte Ideologie, die für die kulturelle Homogenisierung von (Staats-)Gemeinschaften eintritt. Entgegen biologistischen Arten von Identitätskonstruktionen, die das Abstammungsprinzip für die Identifizierung von „Fremden“ verwenden, wird hier eine Differenzierung anhand kultureller Merkmale vorgenommen. Einflüsse der als „anders“ begriffenen Gesellschaften werden als Gefährdung der „eigenen Identität“ verstanden. Statt belasteter Begriffe wie „Lebensraum“ ist die Rede von „angestammten Territorien der Völker“ oder „Ethnien“.

      In die Debatte eingebracht wurde der Begriff erstmals 1973 im rechtsextremen Umfeld von Henning Eichberg. Eichberg wollte unter dem Begriff das Gebot der Bewahrung der kulturellen Verschiedenheit der über ein eigenes Existenzrecht verfügenden „Rassen“ verstanden wissen.“

      Hinter der beschworenen „kulturellen Identität“ der unterschiedlichen Völker verbergen sich sozialdarwinistische Sichtweisen und ein ausgeprägter, allerdings „modernisierter“ Rassismus, bei dem lediglich der Begriff Rasse bewusst vermieden wird (siehe Rassismus ohne Rassen).[3][4] Im Unterschied zum „klassischen“ Rassismus postuliert der Ethnopluralismus aber nicht unbedingt eine Höherwertigkeit eines Volkes, wobei die meisten Vertreter dennoch die Forderung nach der Vorherrschaft der europäischen Völker bzw. des „Abendlandes“ bzw. West- oder Mitteleuropas in der Welt erheben.

      Im Wesentlichen soll jedem „Volk“ das gleiche Recht und der gleiche Anspruch auf seine nationale und kulturelle Identität zugestanden werden, allerdings ausschließlich „an seinem Platz“.

      Da die Migration als Bedrohung der Kultur betrachtet wird, beziehen sich die Vertreter ethnopluralistischer Konzepte einzig auf ihre Nachteile. Auch in der globalisierten Welt sei eine Trennung der Völker vorzuziehen.

      Dies kann verstanden werden als eine intellektuelle Überhöhung der erstmals von der NPD im Bundestagswahlkampf 1980 („Ausländerstopp – Deutschland den Deutschen“) und später von Franz Schönhubers Partei „Die Republikaner“ in den frühen 80er Jahren verwendeten Schlagworte („Deutschland den Deutschen, die Türkei den Türken“). Letztlich gilt Ethnopluralismus als ein in Weltmaßstab umgesetzter Ethnozentrismus, der ein weltweites System der Apartheid herbeiführen möchte und jede Durchmengung als Bedrohung der eigenen Gruppe versteht.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnopluralismus

  8. MeistringIst"IM"ATZE

    Zu 1.
    Nicht wenige religiöse Ausländer mit patriarchisch-kulturellem Hintergrund sind von Deutschen-Hass und Fanatismus zersetzt weil sie sich ausschließlich mit ihrem Herkunftsland und deren Bräuchen und Sitten identifizieren können und alles andere als „Ekel“ empfinden.
    Der perfekte Nährboden für Rassismus!
    Warum?
    Ganz einfach!
    Einige Deutsche in Berlin, Frankfurt, Hamburg und anderswo bekommen den Frust der antideutsch-indoktrinierten Enkel dieser verbitterten “National“-Opportunisten am eigenen Leib zu spüren.
    Eine Erfahrung, die unsere Rotfrontmedien al a „NDR“ „RBB“ und Co. noch so herunterspielen können.
    Selbst diese Heuchler werden die künftigen bürgerkriegsähnlichen Zustände in Deutschland, die aufgrund multikulturell-begünstigter Spannungen, Hassattacken und Gewaltexzesse zwangsweise entstehen, wahrnehmen.
    Doch dann ist es vielleicht schon zu spät.
    Zu2.
    Wir “schützen“ die Völker (?!) in dem wir sie „sauber miteinander“ “vermischen“? (Multikultur)

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Wir wollen überhaupt keine „Völker“ schützen! Wir wollen Menschen schützen!

      Und es ist uns ehrlich gesagt ziemlich egal welche Ideologie Sie benutzen um Gewalt gegen Mitbürger de facto zu rechtfertigen. Egal ob Ethnopluralismus oder Rassismus.

      NDR und RBB als „Rotfrontmedien“ zu bezeichnen, deutet für uns an, nun dringend das Gespräch zu beenden. Für uns ist es aber wieder einmal ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Arndt-Befürworter… Vielen Dank!

  9. KoplinOder"IM"Martin

    „Wir wollen überhaupt keine "Völker" schützen! Wir wollen Menschen schützen!“
    Menschen gehören nun mal unterschiedlichen Völkern unterschiedlicher Nationalitäten, Sprachen- und Kulturen an.
    Wie kann man diese Menschen in diesem multikulturellen System vor Individualitätsverlust durch Nationalitäts, Sprach- und Kulturverlust schützen?!
    GAR NICHT!
    Weil die Multikultur der größte Förderer dieser Entwurzelungs-Exzesse ist!
    Der Ethnopluralismus gewährleistet die Existenzberechtigung und den Erhalt der Begriffe „Nationalität“; „Volk“ oder „Kultur“ auch in ferner Zukunft noch.
    Das ist kein Rassismus sondern genau das Gegenteil.

  10. KoplinOder"IM"Martin

    „Und es ist uns ehrlich gesagt ziemlich egal welche Ideologie Sie benutzen um Gewalt gegen Mitbürger de facto zu rechtfertigen.“
    Ich habe nur ne Prognose abgegeben und „Gewalt gegen Mitbürger“ weder legitimiert noch befürwortet.
    „NDR und RBB als "Rotfrontmedien" zu bezeichnen, deutet für uns an, nun dringend das Gespräch zu beenden.“
    Schade, ich dachte, dass Meinungsvielfalt auch in EUREM Sinne wäre?
    Rotfrontmedien deshalb, weil der RBB mutwillig den deutlichen Anstieg von linksextremistischen Brandanschlägen in Berlin und anderswo bagatellisiert und der NDR über den Landtag im Schweriner Schloss wie „Die Aktuelle Kamera“ berichtet.
    „Für uns ist es aber wieder einmal ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Arndt-Befürworter… Vielen Dank!“
    Nichts zu danken.
    „der Arndt-Befürworter“- höre ich da etwa eine Verallgemeinerung raus?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.