Gedenkweg für deportierte Juden aus Greifswald

Wenige Tage bevor am 17. Februar erstmals seit 1933 im Senat der Universität Greifswald über den antisemitischen Namenspatron „Ernst Moritz Arndt“ gestritten wird, findet am 13. Februar eine Gedenkveranstaltung zur Deportation von 1120 Juden aus der Region Stetin statt.

Anlass ist der 70. Jahrestages der damals reichsweit ersten Deportation. In Greifswald soll dabei ein Gedenkweg zu den Wohnorten verfolgter und deportierter Juden unternommen werden, die teilweise mit Stolpersteinen markiert sind. Beginn ist um 10.30 Uhr am Stolperstein auf dem Universitätshof vor dem Eingang des Historischen Instituts.

Weitere Infos in dieser Einladung. Organisiert wird die Veranstaltung vom Arbeitkreis Kirche & Judentum der Pommerschen Evangelischen Kirche.

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