14 Antworten auf “Uni ohne Arndt: Logo-Umfrage

  1. anonymus

    Danke für die Möglichkeit zur Abstimmung, ist eine gute Auswahl. Allerdings erinnert mich die erste Variante vom Stil her ein bisschen an die Zeit zu der die Uni ihren Namenspatron Ernst-Moritz-Arndt bekommen hat…

      1. anonymus

        Hmm…die Unterscheidung zwischen Wahlzettel und Pamphlet lässt sich bei dem 1. Bild schlecht machen, für mich persönlich sieht es bei der 1. Variante eher nach Pamphlet aus. Habe die Befürchtung, dass wenn ihr Variante 1 nehmen solltet, sich die politisch rechtsorientierten von Arndts Befürwortern (natürlich sind nicht alle Befürworter Arndts politisch rechts) ins Fäustchen lachen bei den Konnotationen die das Bild hervorrufen könnte…

        1. Sebastian Jabbusch

          Danke auch für diesen Tipp. Natürlich sind das keine Endversionen, sondern erste Entwürfe. Wenn wir eine Variante auswählen, würden wir diese noch mal überarbeiten und auf solche Assoziationen Rücksicht nehmen.

          Welches wir nun wählen, wird wahrscheinlich heute beim Uni ohne Arndt Treffen entschieden. Wer da teilnehmen will, melde sich bei mir: 0176 20336676. Wir sind stets offen für neue Mitglieder.

  2. Dünsch

    Diese Debatte kotzt einen doch mittlerweile total an… besorgt lieber mal mehr aktuellere Bücher oder saniert die einzelnen Fakultätsgebäude. Das ist viel wichtiger als sich mit solch banalen Themen auseinander zu setzen!

    1. Sebastian Jabbusch

      Was meinst du wie _uns_ die Debatte nervt! Die gesamt Universität wird seit 20 Jahren durch diese ewige Debatte ausgebremst. Daher haben wir ja erst diese Kampagne gestartet, um die Debatte jetzt mal zu einer Entscheidung in der Urabstimmung zu führen.

      Ganz ehrlich glaube ich aber, dass die Debatte erst endet, wenn wir keinen Rassisten mehr als Namenspatron haben. Daher hoffen so viele auf ein klares Votum zur Ablegung. Gerade diejenigen, die die Debatte nervt !!

    2. anonymus

      Sicherlich gibt es an unserer Uni auch andere dringende Baustellen, da stimme ich dir vollkommen zu. Allerdings ist es, denke ich, kein banales Thema das wir einen Namenspatron mit politisch zweifelhaften Ansichten haben. Erstens wurde er ja anscheinend von den nicht ganz menschenfreundlichen Nationalsozialisten als Namenspatron eingesetzt, wofür diese ja auch ihre Gründe gehabt haben werden.
      Zweitens formiert sich ja auch im rechten Lager ziemlich Widerstand gegen die Umbennung der Uni, und Geschrei gibt es ja nur, wenn man in eine Wunde fasst, und nicht wenn man auf Holz haut….

  3. Bürger

    Und ich denke, dass die Debatte endet, wenn es die Studenten so wollen. Und wenn am Ende eine Ernst Moritz Arndt Universität vom Senat entschieden wird, dann ist das so und es sollte nicht schon wieder daran gerüttelt werden von ein paar gelangweilten Studenten.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Die Studenten werden sich in der Urabstimmung vom 11. bis 15.1. positionieren. Falls die Urabstimmung sich für eine Ablegung ausspricht, werden die Studenten die Beibehaltung des Namens sicher nicht akzeptieren.

      Dafür gibt schließlich diese Urabstimmung. Basisdemokratischer geht es einfach nicht.

      Sollte sich die Urabstimmung für die Beibehaltung des Namens entscheiden, werden die Studenten sicher eine entsprechende Entscheidung des Senats akzeptieren.

    2. Sebastian Jabbusch

      Die Debatte läuft nun seit 1991 – also seit wieder demokratische Debatten möglich sind. Die Debatte kann nur enden, wenn sich die Studenten aktiv "für" den Namen entscheiden.

      Deshalb ist die "Urabstimmung" eigentlich eine große Chance für die Arndt-Bewahrer. Aber gute Argumente, die für Arndt sprechen wurden bisher nicht auf den Tisch gelegt.

      Die Geschichte der Arndt-Debatte gibt es hier:

      http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/hintergrund/

    3. Mathias Schulz

      gelangweilte Studenten? Ihre Äußerung ist anmaßend und zeugt von Respektlosigkeit gegenüber jungen gebildeten Menschen.
      Ich hätte in meiner Freizeit weitaus besseres zu tun, als mir mit dem vorpommerschen Pöbel Leserbriefschlachten zu liefern, mir Arndts literarischen Schund anzutun und alle möglichen Veranstaltungen zu diesem Thema zu organisieren und zu besuchen.
      Aber es geht mich was an! Und deshalb engagiere ich mich! Mit Langeweile hat das gar nichts zu tun, sonder mit Zivilcourage und Reflexion – zwei Wörter, die in diesem Landstrich hier scheinbar noch nicht richtig bekannt sind

  4. Greifswalder

    Hallo, ich habe seit dem unseligen Beginn des wiederholten Versuchs, Ernst Moritz Arndt zu diskredetieren den Eindruck, daß es wohl vorallem aus den "westlichen Gefilden" stammende Studenten nicht ausreichend ausgelastet sind und nichts besseres zu tun haben, als hier rumzustänkern, anstatt Ihr Studium ordentlich durchzuführen. Wenn man sein Studium richtig und mit voller Energie durchführt, sollte man kaum noch ewig Zeit haben, sich mit der völlig sinnlosen Debatte um die eventuelle Umbenennung der ERNST-MORITZ-ARNDT-Universität Greifswald zu beschäftigen. Außerdem geht der Name der Greifswalder Uni ja wohl nicht nur die Studenten was an, sondern auch die Professoren, Doktoren und nichtwissenschaftlichen Angestellten und Arbeiter der ERNST-MORITZ-ARNDT-Universität sowie die über 53 000 Einwohner der Hansestadt Greifswald. Und wenn dann alle diese Bürger abstimmen, wird nur ein sehr geringer Bruchteil der Stimmen für eine Umbenennung der ERNST-MORITZ-ARNDT-Universität sein. Die Studenten, die den Versuch einer Umbenennung der ERNST-MORITZ-ARNDT-Universität betreiben, sollten sich mal die Namen einiger anderer Universitäten ansehen, da könnten einige andere Unis auch ihren jetzigen Namen wechseln. Und nun macht mich mal nieder …..

    1. Peter_Madjarov

      Lieber Greifswalder:

      1. trotz Arndt-Debatte bekomme ich mein Studium sehr gut auf die Reihe. So gute Noten wie im Sommer hatte ich noch nie. Ist für Sie ein guter Student jemand, der neben dem Studium nichts weiteres macht? Manche nennen das "Fachidiot".
      2. Klar geht der Name auch die sonstige Universitätsangehörigen was an. Haben Sie mitbekommen, dass der Senat entscheidet? Wissen Sie, wie der Senat zusammen gesetzt ist?
      3. Der Name betrifft auch die Greifswalder Bürger, das ist richtig. Deshalb werden diese ja auch dazu von der Senatskommission angehört. Aber: Die Unversität ist ein Körperschaft des öffentlichen Rechts, die sich selbst verwaltet. Dies ist nicht umsonst so, denn im Grundgesetz ist die Freiheit der Forschung und Lehre garantiert. Deshalb muss die Entscheidung letztlich den Universitätsangehörigen (wohlgemerkt bei allen, nicht nur bei den Studierenden!) liegen. Und übrigens: Wenn sich der GSV beispielsweise in SC Greifswald umbennen möchte, dann entscheidet die Mitgliederversammlung und nicht die gesamte Bevölkerung.

      Übrigens: Wahlergebnisse vorherzusagen ist immer schwierig. Woher wissen Sie, wie die Studierenden und wie die Greifswalder abstimmen würden?

      Ich hoffe ich habe Sie nicht zu sehr niedergemacht.

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