Ostsee-Zeitung: Der Arndt-Kritiker als „Feindbild“

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Bereits am 14.7. hatte sich der Theologe Garbe in einem Interview für Ernst Moritz Arndt ausgesprochen. Wir haben uns sowohl Garbes Aussagen genau angeschaut, als auch die Strategie der Ostsee-Zeitung:

1.) Zunächst einmal fällt auf, dass die Ostsee-Zeitung nicht über uns und unsere inhaltlichen Positionen berichtet. Wir haben vielfach versucht unsere Position darzustellen. Wir haben Interviews angeboten oder Gesprächsrunden. Stattdessen aber konzentriert sich die OZ darauf, einen vermeintliche stereotypen Arndt-Kritiker zu imaginieren. Dieser imaginierte Arndt-Kritiker wird als Feindbild in Umlauf gebracht, um wiederum Zustimmung zu erhalten. Berichte über uns – die wirklichen Arndt-Kritiker und unsere tatsächlichen Positionen – würden dieses Feindbild in der Öffentlichkeit entlarven. Das Interview mit Garbe ist der vor läufige Höhepunkt dieser Strategie. Es dürfte auch kein Zufall sein, dass dieses einen Tag vor der entscheidenden Senatssitzung erschienen ist.

2.) Garbe sagt so gut wie nichts über Arndt und seine Zeit. Er gibt Wertungen ab, die jeder abgeben kann, auch ohne Arndt und seine Schriften zu kennen. Das wird auch daran deutlich, dass er etliches sagt, was sachlich falsch oder irreführend (Arndt als Wissenschaftler und Philosoph, Antisemitismus nur in seinen mittleren Jahren etc.) ist.

3.) Nicht berücksichtigt werden die Fakten: Für Pommern gibt der Synagogenbrand von Neustettin 1881 das repräsentative Beispiel, für welche Zwecke solche antisemitische Feindbilder geschaffen wurden. Dieser Synagogenbrand gab das Muster vor für die spätere Verfolgung und Vernichtung der Deutschen jüdischen Glaubens. Garbe verpackt das Feindbild, das er aufbaut, in Hinweise, wie Arndt „richtig“ zu interpretieren sei, was man alles lesen und wissen muss, um ihn zu verstehen usw. So erweist sich dieses Interview als ein Bestandteil der Gesamt-Strategie der OZ, die ebenso folgerichtig am 18. Juni mit einem „Offenen Brief“ eines einschlägig verurteilen neonazistischen Gewalttäters eingeleitet wurde:

  1. die Positionen der Arndt-Kritiker verdeckt zu halten, weil es dagegen keine wirklich überzeugende Argumente gibt, sowie
  2. verhindern, dass Kenntnisse Arndt`scher Werke verbreitet werden. Solche Kenntnisse könnten für sich selbst sprechen und sowohl die Bagatellisierungen Arndtscher Positionen als auch das Feindbild, das man aufzubauen bemüht ist, konterkarieren und geradezu in Frage stellen. Auch bestünde dann die Gefahr, man selbst halte deswegen an Arndt fest, weil man auch heute noch seine Positionen teilt.

Nur wenn die tatsächlichen Positionen Arndts wie auch der Arndt-Kritiker verdeckt bleiben, kann die Fiktion des Arndt-Kritikers, wie sie Garbe und sein Interviewer zu erzeugen bemüht sind, unbeeinträchtigt von der Wirklichkeit bestehen bleiben. Deswegen dürfen die Arndt-Kritiker nicht zu Wort kommen. Stattdessen wird Ihnen – wie auch in diesem Fall – unterschoben, was sie tatsächlich sagen und meinen.

Wie stellt sich nun das Feindbild dar, das Garbe imaginiert? Mit seinen eigenen Worten:

  1. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der „Demagogie inszeniert“, unter anderem etwa da durch, dass er „greifbare Aussagen“ [Arndts?] „überstrapaziert“.
  2. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der nur „zu wissen glaubt“, aber nicht wirklich et was weiß. Nur Irmfried Garbe weiß wirklich etwas. Natürlich auch der Lokalredakteur. Wenn dieser Arndt-Kritikern Aussagen unterschiebt, die diese nicht gemacht haben, dann glauben sie das eben nur.
  3. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der „viel zu wenig beachtet, dass Arndt noch lange nicht in dem aufgeht, was man vom „Nationalideologen“ „zu wissen glaubt“.
  4. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der die „Sprache jener Jahre nicht [versteht]“. Sobald er diese versteht, erledigt sich seine Kritik. Irmfried Garbe versteht diese Sprache.
  5. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der „zwischen den historisch gewachsenen Arndt-Bil dern und dem Menschen Arndt in seiner Widersprüchlichkeit“ nicht trennt.
  6. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der nicht sieht, dass es (angeblich) „das `nationale´ Arndt-Bild“ war, das diesen zum Uni-Patron werden ließ, und der auch nicht sieht, dass „auch das…mehrere Aspekte [hat]“.
  7. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der weder die erforderliche „exegetische Sorgfalt“ anwendet noch über solide Kenntnisse „des geistigen Wurzelgrundes“ verfügt, um „Arndt-Texte nicht in ihrer Vielschichtigkeit zu verstehen“.
  8. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der nicht weiß, dass „Juden-Bilder…in Arndts stattlicher Publizistik nur eine marginale Rolle [spielen].“, [ein Arndt-Befürworter dürfte dem zufolge jemand sein, der derartige Äußerungen unbesehen glaubt.]
  9. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der Arndt grundsätzlich nicht gründlich gelesen hat und daher auch  nicht gemerkt hat, „dass er [Arndt] im Kern ein ethisches Programm verfolgt.“
  10. ein Arndt-Kritiker ist jemand, der grundsätzlich ohne gründliche Kenntnisse kritisiert. Damit soll suggeriert werden, dass jeder der über die „soliden Kenntnisse“ Irmfried Garbes verfügt, seine Kritik an Arndt einstellt.

In allen Punkten sieht sich Garbe im Gegensatz zu der von ihm aufgebauten Fiktion des (vermeintlichen) Arndt-Kritikers. Im Unterschied zu diesem ist Garbe nämlich jemand der „die Sprache jener Jahre“ versteht, der Arndt-Texte in ihrer Vielschichtig keit versteht, der die er forderliche exegetische Sorgfalt walten lässt und wie kein anderer über gründliche Kenntnisse verfügt usw. Dass er – trotz der Kürze des Interviews – in mindestens drei Fällen über Arndt Falsches und Irreführendes äußert, dürfte seinen Glauben an seine „soliden Kenntnisse“ wohl kaum erschüttern. [Weiterlesen hinter dem Klick]

Dies ist alles sind Fiktionen, die nur in der Vorstellung Garbes existieren und die mit den realen Arndt-Kritikern nichts gemein haben. Ab und zu wird ein – unwichtiges – Stück Realität eingestreut (Arndts Schwager war Jude.), damit sich die Fiktion vom „Experten“ Garbe nicht von selbst verflüchtigt. Pech hat er nur damit, dass er Falsches und Irreführendes äußert (Arndt ist als Wissenschaftler (!) ebenso eine Fiktion wie als Philosoph (!), mit den Juden hätte er sich nur „in seinen mittleren Jahren“ schwergetan.). Insgesamt entzieht sich Garbe der unangenehmen Mühe einer Auseinandersetzung mit den wirklichen Argumenten der wirklichen Arndt-Kritiker. Er braucht sie nicht einmal zu verstehen. Das Feindbild erledigt die Widersacher in der für Feindbilder spezischen Art.

Auf der anderen Seite werden Arndt und sein Werk mit ein paar flapsigen Äußerungen (tat sich mit Juden schwer, überstrapaziert, marginale Rolle) verharmlost und bagatellisiert.

Diese Imaginationen kann der OZ-Leser natürlich nur so lange als reale Größen auffassen, wie er nichts über Arndt und die tatsächlich an ihm und seinem Werk geübte Kritik erfährt.

Feindbilder dienen gerade nicht dem offenen und ehrlichen Meinungsaustausch. Sie werden eingesetzt, um Einigkeit zwischen Personen oder Personengruppen zu erzeugen, die gerade kein gemeinsames Interesse verbindet. Sie werden zu dem Zweck aufgebaut, den Andersdenkenden zu vernichten. Das ist das Gegenteil von Meinungs- und Argumenteaustausch und soll vielmehr Emotionen schüren, indem die vermeintliche Verwerflichkeit und Minderwertigkeit des Andersdenkenden suggeriert wird. In ihnen sollen Haß und Ablehnung geschürt werden. Wir erinnerung uns an die Veröffentlichung des Leserbriefes eines wegen versuchten Mordes verurteilten Neonazis gleich am 18. Juni, der in der OZ, der dort seinen Haß mit dem Feindbild „Kulturbolschewistenaustoben durfte.

Arndt hat diese Form der Auseinandersetzung mit Bildern entwickelt. Der Franzose ist ebenso eine Fiktion wie der Griecheder Pole, oder eben der Judensinn. Der wie Ungeziefer lebende Jude entspricht dann in seiner Wertigkeit und seinem Realitätsgehalt dem Studenten als Kulturbolschewisten. Und das alles soll, bei entsprechend „exegetischer Sorgfalt“, seinen „geistigen Wurzelgrund“ bei Rousseau haben?

Noch ein Wort zu der gebetsmühlenartig wieder und wieder wiederholten Bemühung der Schrift Arndts gegen die Leibeigenschaft. Repräsentativ für viele andere widersprach sich hier Herr Ratjen in einem Interview mit der Ostsee-Zeitung einen Tag zuvor, offenbar ohne dass dies je in sein Bewusstsein gedrungen ist. Arndts „sehr bedenkliche Äußerungen“ müsse man „in ihrer Zeit sehen“, aber für Arndt (als für die Benennung einer Universität nach ihm) spreche „sein Einsatz gegen die Leibeigenschaft“. Herr Ratjen befolgt dabei seinen eigenen (wohlfeilen) Rat nicht, nämlich Arndts Bauernbefreiung „im Rahmen seiner Zeit“ zu sehen. Was bedeutete es denn konkret, wenn jemand im Jahre 1803 eine Schrift gegen die Leibeigenschaft veröffentlichte, noch dazu in einem Gebiet, das der schwedischen Herrschaft unterstand? Was genau ist daran so verdienstvoll, dass man eine Universität nach ihm benennen muss? Kann Herr Ratjen das erklären, oder war seine Äußerung von der Zeit, in der man Arndt sehen müsse, auch dieses Mal wieder nur eine Worthülse?

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16 Antworten auf “Ostsee-Zeitung: Der Arndt-Kritiker als „Feindbild“

  1. ralph

    ihr merkt überhaupt nicht, wie ihr in kindischer polemik alle möglichen flachen ressentiments gegen intellektuelle reproduziert. es ist mir unverständlich, wie ihr z.b. „exegetische sorgfalt“ so plump lächerlich macht. denn genau darauf kommt es an, wenn man über texte redet. wenn ihr ernstgenommen werden wollt, dann tut ihr gut daran, sie beim schreiben und vor allem beim lesen walten zu lassen. nicht alles, was man selbst nicht versteht, ist deshalb gleich böse. und arndt als philosophen oder wissenschaftler zu bezeichnen, ist nach eurer fachlichen einschätzung „falsch oder irreführend“? dass ich nicht lache! bestimmt ihr etwa, was wissenschaft und philosophie zu jeder zeit und in jedem geschichtlichen kontext ist? sorry, aber wenn ihr behauptet, ihr hättet euch garbes aussagen „genau angeschaut“ und kommt dann zu so einem absurden urteil, und glaubt dann auch noch im ernst, ihr könntet mit solchen lächerlichkeiten fachliche kompetenz untergraben, dann disqualifiziert ihr euch selbst. dann legt doch mal eure „beweise“ auf den tisch, warum es falsch sein soll, arndt als philosophen zu bezeichnen! hört auf mit dieser geschichtsvergessenen schwarz-weiß-malerei und lasst mich an euren lektüre-ergebnissen teilhaben. oder könnt ihr nur wissenschaftlichkeit lächerlich machen?

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      a) Wir wollen uns über niemanden lächerlich machen. Wenn das im Text so rüber gekommen ist, bitten wir dies zu entschuldigen.

      b) Wo ist Arndt denn Philosoph? Wo ist er Wissenschaftler? Wer behauptet das? Argumentiere bitte sachlich und bringe Argumente. Selbst Arndt-Befürworter argumentieren in der Regel mit den „politischen“ Schriften Arndts. Also seinen Hetzschriften gegen Napoleon, die ein „gemeinsames Nationalgefühl“ begründet hätten. Wissenschaftliche oder philosophische Erkenntnisse sind uns nicht bekannt.

      c) Auf den Kern unser Kritik – nämlich der Art und weise wie hier mit den „immaginierten“ Arndt-Kritikern umgegangen wird, und wie ihnen alles mögliche unterstellt wird, sowie die Fachkompetenz abgesprochen wird, bist du „geschickterweise“ nicht eingegangen. Uns würde sehr interessieren, was Du dazu sagst.

      Bitte achte auch auf deinen Ton! Formulierungen wie „dass ich nicht lache“ oder „wie könnt ihr euch nur wissenschaftlich so lächerlich machen?“ empfinden wir als Beleidigung!

  2. ralph

    es ist übrigens hier irrelevant, womit arndt-befürworter argumentieren. ich will wissen, womit ihr argumentiert.
    außerdem zitiert ihr mich falsch. „wie könnt ihr euch nur wissenschaftlich so lächerlich machen?“ habe ich, wie man leicht sehen kann, nie gesagt, sondern: „oder könnt ihr nur wissenschaftlichkeit lächerlich machen?“ damit ist die wissenschaftlichkeit anderer (hier: garbe) gemeint, von der ich behaupte, das ihr sie lächerlich macht. das kommt in der tat so rüber, und bitte tut nicht so, als sei euch diese unsachliche, triefende polemik nur so rausgerutscht.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Wenn wir das Zitat falsch zusammengefasst haben, tut uns das leid. Aber den Begriff „lächerlich“ finden wir – egal ob er sich auf uns bezieht oder auf andere unangemessen.

      Wo polemisieren wir? Wieso sollten wir mit unserer Kritik an Herr Garbe ihn lächlich machen? Wir sagen lediglich, dass Herr Grabe nicht wissenschaftlich argumentiert. Er vertritt eine Meinung, was völlig in Ordnung ist. Wir teilen diese Meinung nicht, das ist auch ok oder?

      Nur – Meinungen sind keine Wisssenschaft. Darauf haben wir hingewiesen. Wo wir also Herrn Grabe Deiner Meinung nach lächerlich machen, würden wir dann schon gerne wissen…

  3. ralph

    du beantwortest meine frage mit einer gegenfrage. es ist allerdings nicht an mir, zu beweisen, dass arndt philosoph oder wissenschaftler ist, sondern ihr habt behauptet, ihr könntet das gegenteil beweisen. ihr sagt: "Dass er – trotz der Kürze des Interviews – in mindestens drei Fällen über Arndt Falsches und Irreführendes äußert, dürfte seinen Glauben an seine „soliden Kenntnisse“ wohl kaum erschüttern." damit nehmt ihr wohl bezug auf den anfang eures textes; "Das wird auch daran deutlich, dass er etliches sagt, was sachlich falsch oder irreführend (Arndt als Wissenschaftler und Philosoph, Antisemitismus nur in seinen mittleren Jahren etc.) ist." also bitte: wenn das für euch alles so glasklar falsch und irreführend ist, dann werdet ihr doch wohl mehr in der hand haben als nur eine gegenfrage auf meine frage.

    ich weiß nicht, ob wir von der gleichen "wissenschaftlichkeit" oder "philosophie" reden. wenn ihr unter "Wissenschaftliche oder philosophische Erkenntnisse" nur das versteht, was sich bis heute als "richtig" und "gültig" erwiesen hat, dann brauchen wir hier nicht weiterzureden.

    schon gar nicht lasse ich mir eure diskussion aufzwingen. wenn ich zu c) etwas zu sagen habe, dann werde ich es sagen. ihr seid dran.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Ok – dann wollen wir diese drei Fälle einmal ausführlich darstellen:

      1.) Von Arndt sind nicht nur aus seinen „mittleren Jahren“, wie Garbe ausführte, Zeugnisse seines Antisemitismus überliefert, sondern auch noch, als er schon jenseits der siebzig war, nachdem er die gewalttätigen Ausschreitungen gegen Deutsche jüdischer Konfession in seiner Zeit miterlebt hatte. Es waren mehrfach Wellen der Gewalt gegen Juden durch Deutschland gegangen, unter anderem sehr intensiv auch in unmittelbarer Nähe von Bonn, wo Arndt lebte. Wichtig an seinen späten Äußerungen ist vor allem, dass diese die lebenslange Kontinuität in seinem Denken belegen und eben nicht nur auf „seine mittleren Jahre“ beschränkt sind. Auch die Gewalttätigkeiten gegen Juden in seiner Zeit haben ihn nicht von seinem Antisemitismus abbringen können. Was soll überhaupt der Hinweis auf die mittleren Jahre? Ist es unterschiedlich zu bewerten, je nachdem, in welchem Lebensalter man sich antisemitistisch äußert?

      2.) Es schlechterdings in der Wissenschaft nicht üblich, Arndt als Philosophen zu begreifen. Dies entspricht nicht den Standards des allgemeinen Wissenschaftsdiskurses. Wer dies tut, muss dies begründen. Nicht umgekehrt. Losgelöst vom allgemeinen Wissenschaftsdiskurs zu behaupten, Arndt sei Philosoph gewesen, ist willkürlich. Bisher hat ihn noch niemand in eine Reihe mit Aristoteles, Platon, Kant, Hegel oder Fichte gestellt. Welcher philosophischen Schule sollte Arndt angehören? Das ist es, woran Garbe vorbei sieht. Man kann auch die gängigen „Geschichten der Philosophie“ anführen. Johannes Hirschberger, Geschichte der Philosophie ist ein Standardwerk, das im übrigen auch Herr Garbe kennen sollte, denn zum Theologiestudium gehört ein philosophisches Propädeuticum (= Einführung). Hier, bei Hirschberger, findet Arndt keine Erwähnung, er kommt nicht einmal im Register vor, also selbst nicht als ein Autor, auf den bloß hingewiesen würde.

      Die Beweisführung muss aber anders herum laufen: Wer meint Arndt, sei ein Philosoph, muss das anhand des Werkes nachweisen. Es ist also völlig legitim, mit einer Gegenfrage zu antworten. Natürlich kannst Du, lieber Rafph, für Dich persönlich in Anspruch nehmen, Arndt als Philosophen oder als Wissenschaftler zu sehen. Dann stellst Du Dich – solang Du dies nicht begründest – außerhalb des Wissenschaftsdiskurses.

      3.) Arndt ist kein Wissenschaftler. Weder ist er mit einer bedeutenden wissenschaftlichen Leistung in die Geschichte eingegangen, noch hat er wissenschaftliche Erkenntnisse von bleibendem Wert vorgelegt oder Grundlagen geschaffen, auf denen Nachfolgende hätten aufbauen können. Wer das sagt, muss Werke Arndts benennen, die seiner Auffassung nach den Ruf Arndts als Wissenschaftler begründet haben sollen und rechtfertigen. Deshalb ist es hier völlig legitim, mit einer Gegenfrage zu antworten. Natürlich ist es an Dir lieber ralph, einen Beweis dafür zu bringen. Wer Positionen außerhalb des wissenschaftlichen Mainstream vertritt (was nicht schlimm ist!!) musst diese jedoch begründen. Es liegt an Dir den Gegenbeweis zu führen. Wenn wir alle möglichen „Falschaussagen“ über Arndt wiederlegen wollten, hätten wir gerade in der aktuellen Arndt-Debatte sehr viel zu tun… Bitte hab Verständnis das wir dafür weder die Kraft noch die Zeit haben.

      Fazit: Falls Sie Belege für Ihre Argumentation haben, schicken Sie uns diese zu oder nennen Sie sie hier. Wir sind dafür offen.

  4. ralph

    zu 1: das ist eine andere diskussion, die ihr wohl nur aufgenommen habt, weil ich sie im zitat „mitzitiert“ habe. wir reden hier gerade darüber, ob man es „sachlich falsch oder irreführend“ nennen kann, arndt als philosophen und wissenschaftler zu bezeichnen, und zwar derart falsch oder irreführend, dass man dies als wichtiges argument gegen jemanden benutzen könnte, der eine angestrebte umbenennung kritisch sieht.

    zu 2: selbstverständlich wird arndt auch als philosoph gesehen. seine dissertatio ist eine (wenn auch in der argumentation nicht sehr originelle) antwort auf ideen rousseaus. philosophischer natur sind auch seine „fragmente über menschenbildung“. der von euch kritisierte garbe z.b. hat dazu bereits zwei beiträge veröffentlicht:

    a) Wie bildet man Menschen? Arndt und Kosegarten auf Rousseaus Fährten, in: Sylvia Knöpfel (Hg.), Rudere vorsichtig, es gibt der Klippen und Sandbänke viele. Festgabe zum 70jährigen Bestehen des Ernst-Moritz-Arndt-Museums Garz/Rügen, Greifswald 2007, S. 71-112.

    b) Arndt als Menschenerzieher, in: Carola Häntsch, Joachim Krüger, Jens E. Olesen (Hg.), Thomas Thorild (1759-1808). Ein schwedischer Philosoph in Greifswald (Publikationen des Lehrstuhls für Nordische Geschichte, 10), Greifswald 2008, S. 155-175.

    es kann nun nicht darauf ankommen, ob ihr arndt philosophisches gedankengut zugesteht oder garbe als autorität anerkennt. unbestreitbar ist, dass arndt philosphische schriften veröffentlicht hat und das thema „arndt als philosoph“ teil des wissenschaftlichen diskurses ist. das bedeutet, dass über dieses thema fachpublikationen von wissenschaftlern existieren. und das ist der fall.

    ob arndt bei hirschberger erwähnung findet oder nicht, kann selbstverständlich nicht als ausschlusskriterium herhalten. hirschbergers geschichte der philosophie hätte deutlich mehr als zwei bände umfasst, wenn er jeden autor aufgenommen hätte, der irgendwann einmal zu einem philosophischen thema publiziert hat. außerdem konnte hirschberger natürlich nicht alle möglichen wendungen des wissenschaftsdiskurses vorhersehen. zu glauben, um als philosoph zu gelten, müsse man schon bei hirschberger zu finden sein (scheinbar betrachtet ihr ihn als eine art „philosophenkartei“), zeigt grundlegende mängel im umgang mit fachliteratur. daher spart bitte mit belehrungen wie dieser hier: „Johannes Hirschberger, Geschichte der Philosophie ist ein Standardwerk, das im übrigen auch Herr Garbe kennen sollte, denn zum Theologiestudium gehört ein philosophisches Propädeuticum (= Einführung).“ das ist kein nützlicher hinweis oder gar beweis, sondern offenbart in höchstem maße wissenschaftliche naivität.

    zu 3) selbstverständlich ist es legitim und geboten, arndt als wissenschaftler zu bezeichnen. arndt war ab 1800 privatdozent für geschichte und philosophie, ab 1805 professor. privatdozenten und professoren pflegt man als wissenschaftler zu bezeichnen. nichts anderes hat garbe gemeint. wenn ihr nicht wisst, dass man privatdozenten und professoren so nennt oder ihr die Aussage nicht verstanden habt, kann garbe nichts dafür.

    zu eurer polemik: hier wird eure argumentation und auch euer verständnis von wissenschaft zunehmend grotesk. meinungen sind keine wissenschaft? was denn dann? im bereich der geisteswissenschaften (und in diesem bewegen wir uns hier ja nun mal), in denen es naturaliter wenige objektive erkenntnisse geben kann, besteht wissenschaft sogar zum überwiegenden teil aus meinungen.
    ich könnte im grunde den ganzen text zitieren, um zu belegen, dass ihr unverhältnismäßig polemisch eine art anti-intellektueller stimmung gegen garbe hervorrufen wollt. hier nur eure beschämenden highlights – eine kommentierung wird wohl unterbleiben können:

    „ein Arndt-Kritiker ist jemand, der nur „zu wissen glaubt“, aber nicht wirklich et was weiß. Nur Irmfried Garbe weiß wirklich etwas.“

    „ein Arndt-Kritiker ist jemand, der die „Sprache jener Jahre nicht [versteht]“. Sobald er diese versteht, erledigt sich seine Kritik. Irmfried Garbe versteht diese Sprache.“

    „ein Arndt-Kritiker ist jemand, der weder die erforderliche „exegetische Sorgfalt“ anwendet noch über solide Kenntnisse „des geistigen Wurzelgrundes“ verfügt, um „Arndt-Texte nicht in ihrer Vielschichtigkeit zu verstehen“.

    „ein Arndt-Kritiker ist jemand, der Arndt grundsätzlich nicht gründlich gelesen hat und daher auch nicht gemerkt hat, „dass er [Arndt] im Kern ein ethisches Programm verfolgt.“

    „In allen Punkten sieht sich Garbe im Gegensatz zu der von ihm aufgebauten Fiktion des (vermeintlichen) Arndt-Kritikers. Im Unterschied zu diesem ist Garbe nämlich jemand der „die Sprache jener Jahre“ versteht, der Arndt-Texte in ihrer Vielschichtig keit versteht, der die er forderliche exegetische Sorgfalt walten lässt und wie kein anderer über gründliche Kenntnisse verfügt usw. Dass er – trotz der Kürze des Interviews – in mindestens drei Fällen über Arndt Falsches und Irreführendes äußert, dürfte seinen Glauben an seine „soliden Kenntnisse“ wohl kaum erschüttern.“

    fazit: ihr habt behauptet, dass es falsch oder irreführend ist, arndt als philosophen und wissenschaftler zu bezeichnen. diese behauptung ist objektiv falsch. es liegen dagegen gute gründe vor, arndt so zu nennen. diese gründe habe ich aufgezeigt.

    ihr habt diese falsche behauptung, gepaart mit unwissenschaftlicher polemik, benutzt, um (vor allem im letzen zitat von euch) garbes fachliche kenntnisse zu attackieren und so seine stellungnahme zu entwerten.

    es wird zeit für eine entschuldigung.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Ihre Ausführungen werfen alle Maßstäbe durcheinander und sind sehr wirr. Schauen Sie doch einmal bitte auf ihre Argumentationsstruktur!

      1.) Arndt sei ein Philosoph

      a) Garbe behauptet in der Ostsee-Zeitung EM-Arndt sei ein Philosoph
      b) Wir sagen, dass es in der Wissenschaft keine Quelle gibt, die das stützt.
      c) Sie sagen, doch natürlich! Arndt ist ein Philosoph!
      d) Wir fragen: Wo denn? Wer behauptet das?
      e) Sie sagen: Garbe !

      Sie liefern eine perfekte rekursive Definition. Sie begründen ihre Argumente durch sich selbst. (http://de.wikipedia.org/wiki/Rekursion) Die Katze ist eine Katze, weil eine Katze eine Katze ist! Beweis ist erbracht! Gibt es denn irgendjemand „außer“ Garbe, der behauptet Arndt sei ein Philosoph und damit Garbes steile These stützt??

      b) Arndt sei Wissenschaftler

      Und nicht jeder, der „Professor“ im 18. bzw. 19 Jahrhunderts war, war automatisch ein „Wissenschaftler“ !! Der sollte schon Wissenschaft betrieben haben. Gibt es da irgendetwas was Sie als „wissenschaftlich“ bezeichnen würden? Fakt ist: Auch an der Universität gab es schon mehrere Dissertationen über Arndt. Unseres Wissens nach schließen diese stets mit dem gleichen Fazit: Arndt war ein politischer Publizist, aber kein bzw. nur ein schlechter Wissenschaftler. Arndt hat in jedem Fall nichts geliefert, auf dem jemand anderes hätte aufbauen können…

      c) Angebliche Polemik

      Garbe diffamiert uns – die Arndt-Kritiker – in unmöglicherweise als „unbelesene“ und „unwissende“ Studenten und „Populisten“. Wir kritisieren dies, denn so geht man weder in der Wissenschaft noch in der Gesellschaft miteinander um. Wir unterstellen nicht, dass wir „die Wahrheit“ allein gepachtet haben. Solange Garbe dies aber behauptet, muss unsere Kritik daran möglich sein.

      Wenn sich jemand entschuldigen muss, dann sicher nicht wir…

  5. ralph

    das ist keineswegs eine rekursive definition. Ich sage nicht, arndt sei philosoph, weil arndt philosoph ist. Ich sage auch nicht, arndt sei philosoph, weil garbe es in der oz behauptet. die oz halte ich nicht für eine wissenschaftliche quelle. andere organe, z.b. sammelbände und fachzeitschriften dagegen schon. und dort hat garbe (als promovierter wissenschaftler) zum thema veröffentlicht. wenn ihr das einfach nicht wahrnehmt, ist es verständlich, dass euch die sache rekursiv vorkommt. schon allein dadurch ist das thema „arndt als philosoph“ teil des wissenschaftlichen diskurses. was habt ihr dieser tatsache entgegenzusetzen? ihr nehmt auf diese externen argumente keinen bezug, geschweige denn, dass ihr sie auswertet. ihr behauptet, sie seien wertlos, weil ja garbe der autor ist. ihr sagt einfach, arndt sei kein philosoph, da ihr ja niemanden sonst kennt, der das sagt. neben der tatsache, dass ihr damit einfach über vorgebrachte argumente hinweggeht, behauptet ihr damit auch, dass ihr zwei jahrhunderte philosophiegeschichte samt fachdiskussion überblickt habt. ich glaube, das habt ihr nicht.

    wenn mir jemand erzählt, nietzsche sei außer einem philosophischen schriftsteller außerdem noch ein fachschriftsteller für landbau, muss ich das nicht glauben. wenn er mir allerdings stellen zeigt, in denen deutlich wird, dass nietzsche möglicherweise ein fachschriftsteller für landbau ist, und ich die sache außerdem interessant genug finde, um sie weiterzuverfolgen, muss ich mich mit diesen stellen auseinandersetzen. Tue ich das nicht, kann ich mir kein abschließendes urteil über nietzsche als fachschriftsteller für landbau erlauben.

    garbe hat stellen vorgelegt. natürlich nicht in der oz, denn die oz ist keine fachzeitschrift für irgendetwas. wo er das stattdessen getan hat, ist benannt worden. ihr fahrt fort zu sagen, arndt sei kein philosoph, ohne argumente. was ihr versucht, ist, dasjenige zur wissenschaftlichen meinung zu erklären, das euch passt, und den rest als unwissenschaftlich oder tendenziös anzusehen. Ihr zitiert arndt nach „weltgeschichte im aufriss“ und nach „unbekannte quelle“.

    auf die von mir erwähnten arndt-schriften, die dissertatio gegen rousseau und die fragmente über menschenbildung, die für sich genommen schon beleg genug sein sollten, um zu rechtfertigen, dass man arndt auch als philosophen bezeichnen kann, geht ihr gleich gar nicht ein. das ist bedauerlich.

    für die behauptung, man könne arndt nicht als wissenschaftler bezeichnen, habt ihr ebenfalls keine neue begründung. ich hatte erklärt, in welchem sinne garbe ihn als wissenschaftler bezeichnet hat und dass ihr ihn offenbar falsch verstanden habt. ihr wiederholt einfach euer argument. eure forderung „der sollte schon wissenschaft betrieben haben!“ impliziert, dass ihr 1.) wisst und beurteilen könnt, was wissenschaft zur zeit arndts bedeutete und 2.) wisst, dass arndt (trotz jahrelanger tätigkeit als privatdozent und professor) nichts davon jemals getan hat. ich glaube, das wisst und könnt ihr nicht. privatdozenten und professoren mussten auch damals schon proben ihrer wissenschaftlichen arbeit abgeben, um diesen titel zu erlangen. ob wir heutigen immer noch bereit sind, das damals geleistete als wissenschaftlich zu bezeichnen, ist hier irrelevant.

    wo garbe euch als unwissende populisten o.ä. bezeichnet, vermag ich – zumindest bezogen auf das oz-interview – nicht zu sehen, auch nicht, wo er behaupten soll, ihr hättet die wahrheit allein gepachtet. „unbekannte quelle“?

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Deiner langen und wirren, aber letztlich recht inhaltsleeren Antwort, entnehme ich, dass Du offenbar wirklich niemanden kennst außer Garbe der Arndt als Philosophen bezeichnet. Unser Aufforderung nach Quellennennung bist Du zumindest nicht nachgekommen.

      Wir sagen übrigens nicht, dass wir Garbes Aussagen deshalb falsch finden, weil sie von Garbe kommen. Wir behaupten nur, dass wir die Aussagen falsch finden und das Garbe mit seiner Einschätzung alleine dasteht. Und Du kannst doch nicht ernsthaft versuchen die Aussagen von Garbe damit zu belegen, dass Du denselben Garbe als Beweis nimmst?

      Deine Auffassung, dass jeder, der mal das ein paar Sätze über Philosophie schreibt, ein Philosoph ist, teile ich nicht. Andernfalls können wir gleich alle Menschen als Philosophen bezeichnen (was auch nicht falsch ist, aber letztlich dann nichts mehr über Arndt aussagt)…

      Zur Wissenschaft: Es sind nicht wir gewesen, sondern die veröffentlichten Dissertationen über Arndt, die ihm die Wissenschaftlichkeit absprechen.

      Garbe diffamierte uns als „Demagogen“. Das ist nicht ausgedacht, sondern steht oben im Arikel…

  6. ralph

    meine güte…lest doch mal etwas mehr als nur die überschrift. garbes aussage war: „die abstimmung gegen den namen arndts im unititel beurteilten studenten, die ich nach ihren persönlichen eindrücken dazu befragte, als inszenierte demagogie.“ aber dass euch die unterscheidung zwischen eigener und zitierter meinung nicht bekümmert, wundert mich im grunde nicht mehr.

    nochmal: ich begründe nicht garbe mit garbe. ich fordere euch lediglich auf, die näheren begründungen für garbes aussagen in der oz, die im interview naturgemäß keinen platz haben, in den angegebenen beiträgen garbes nachzulesen, wenn ihr euch schon zutraut, darüber eine meinung zu haben und ihr außerdem auf jeder seite dieses blogs von „wissenschaftlichen erkenntnissen“ redet, die ihr zusammentragen wollt. eurer „aufforderung nach quellennennung“ komme ich solange nicht nach, wie ihr darauf verzichtet, euch zur abwechslung mit garbes argumenten auseinanderzusetzen oder sie überhaupt erst einmal zu lesen. werden seine argumente dadurch wertlos, dass ihr glaubt, er sei der einzige, der das schreibt? werden argumente automatisch „richtiger“, wenn nur möglichst viele sie treffen? wieso nur glaubt ihr, ich müsste noch jemanden nennen, der garbe bestätigt? ich bin nicht euer hiwi. Wäre es nicht sinnvoller, ihr lest erstmal seine beiträge und wir unterhalten uns dann nochmal?

    dass du glaubst, arndt hätte nur ein paar sätze über philosophie geschrieben, zeugt entweder von unglaublicher wissenschaftlicher arroganz oder von unwilligkeit, mal ein bisschen zeit in lektüre zu investieren. unglaublich, wie du das – ohne jegliche argumentation – einfach abtust.

    interessant auch, dass ihr euch jetzt davon distanziert, arndt die wissenschaftlichkeit abzusprechen. es seien stattdessen die „veröffentlichten dissertationen über arndt“ gewesen. Wenn ihr diese aussage dann als wichtiges argument benutzt, erwartet man allerdings, dass ihr ein bisschen besser gerüstet seid. ansonsten passiert es nämlich – wie jetzt – , dass ihr dinge im falschen kontext einfach nachplappert und es damit zu falschaussagen kommt.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Hallo ralph,

      indem Du immer wieder das selbst schreibst, wird Dein Argument nicht wahrer und wir sind müde zu antworten.

      Wir distanzieren uns nicht!! Wir sind auch weiterhin der Ansicht, dass Arndt weder als Wissenschaftler noch als Philosoph bezeichnet werden kann.
      Wer das behaupten will, sollte Argumente dafür bringen. Dafür steht Dir hier genug Platz zur Verfügung.

      Es ist nicht unsere Aufgabe „Deine Position“ zu ergründen oder zu erraten. Es wäre Deine Aufgabe endlich einmal Argumente dafür zu liefern.

      Wenn Herr Garbe wirklich so eine „revolutionäre“ Erkenntnis gehabt hätte, wie Du hier unterstellst, warum reagiert darauf keiner?
      Welche Erkenntnis hatte denn Herr Garbe, die Du nicht mal in ein paar Absätzen zusammenfassen kannst?
      Welches Werk von Arndt, welches Pamphlet oder welche Flugschrift soll den das Label „wissenschaftlich“ oder „philosophisch“ verdienen? Nenn uns doch mal bitte wenigstens einen Titel…

      Dein sprachlicher Stil wird übrigens immer beleidigender. Wir fordern Dich das letzte mal auf hier den Ton zu wahren.

  7. ralph

    belassen wir es einfach dabei. ich habe kein interesse daran, hier zeit zu verschwenden. nenne ich euch werke arndts oder wissenschaftliche beiträge, ignoriert ihr sie. kritisiere ich sachlich eure argumentationsweise, übergeht ihr es ohne kommentar. wen also soll das hier weiterbringen?

    an anderer stelle habt ihr euch beschwert, arndt-befürworter würden stets persönlich-aggressiv argumentieren. ich habe mich bemüht, so etwas zu unterlassen, ich kann mir aber vorstellen, dass eure art zu argumentieren hier so manchen frustriert. ich bin, nebenbei, alles andere als ein arndt-befürworter. ich finde eine debatte darüber begründet und nützlich. ich habe aber ebenfalls etwas dagegen, wenn (nach meinem standpunkt) richtiges aus den falschen gründen passiert. dass ihr zu euren positionen kommt, ohne in akzeptabler weise auf vorgelegte gegenargumente einzugehen, ist mir unverständlich. ihr habt mir ausreichend gezeigt, wie ihr arbeitet. wir müssen uns nicht mehr unterhalten.

    1. Uni-ohne-Arndt Team Autor

      Und auch in Deiner letzten Antwort lieferst Du keine Argumente…

      Den Auftrag von Garbe hast du nun in jedem einzelnen Beitrag genannt. Was darin an Argumenten stehen soll, nennst Du noch immer nicht…

      Du scheinst ja einen guten Draht zu Garbe zu haben. Wir laden Herr Garbe herzlich ein seinen Vortrag auf unserer Seite zu veröffentlichen… Vielleicht sind ja doch noch Argumente drin? 😉 Wir bitten aber um Verständnis das wir keine Position zu Argumenten beziehen können, die Du uns nicht nennst…

      Bis dahin verbleiben wir mit beste Grüßen,

      das Team

  8. lavendelfan

    Meine Güte nochmal, ich glaube, da hat jemand zu viel bei Wikipedia gelesen^^ Ich selbst bin auch Studentin hier in Greifswald. Und ich finde es wirklich Haarsträubend wie sich meine Kommilitonen bar jeden Sachverstandes so echauffieren können – über etwas zu dessen Diskurs sie keine klaren Fakten, ,geschweigedenn mit Zitaten, hervorbrinegen. Das ist doch wirklich lächerlich. So baut man doch kein Gespräch auf. Es geht hier offensichtlich nicht um faire Kritik sondern um eine dummdreiste Anfeindung jeder Person die für Arndt spricht. Habt ihr diese studentische Bewegung etwa nur aufgestellt um eine studentische Bewegung aufzustellen? Wenn man einen Grund braucht sich mit anderen Studenten über ein gemeinsames Thema auszutauschen, kann man doch auch wohl gleich bei Bäckerei Junge sitzen und sich über den herrlichen eschmack der Erdbeerschnitten ergießen. =)

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